| Energy Fuels Inc. | |
|---|---|
| Rechtsform | Inc. |
| ISIN | CA2926717083 |
| Gründung | 2006 |
| Sitz | Lakewood, Colorado, |
| Leitung | Ross Bhappu (President und CEO) |
| Mitarbeiterzahl | 1069 |
| Umsatz | 65,9 Mio. US-Dollar |
| Branche | Uranbergbau |
| Website | www.energyfuels.com |
| Stand: 31. Dezember 2025 | |

Energy Fuels ist ein US-amerikanisches Uranbergbau-Unternehmen, das 2006 gegründet wurde. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als führenden Uranförderer der Vereinigten Staaten.
Energy Fuels betreibt die Pinyon Plain Mine im Kaibab National Forest und den La-Sal-Minenkomplex, der teilweise im Manti-La Sal National Forest angesiedelt ist. In diesen Bergwerken fördert das Unternehmen Uranerz.
In Werk White Mesa in Utah wird das Uranerz zu Triuranoctoxid (U3O8) weiterverarbeitet. Im Geschäftsjahr 2025 wurden in White Mesa knapp über eine Million Pfund (~460 metrische Tonnen) Triuranoctoxid gewonnen. Das produzierte Triuranoctoxid kann bei den Kunden des Unternehmens zu Uranhexafluorid (UF6) fluoriert werden (Urankonversion), das zur großtechnischen Uran-Anreicherung benötigt wird.
Am Standort in White Mesa werden 150 Mitarbeiter beschäftigt. Zwischen 2011 und 2015 hatte die Anlage in White Mesa einen durchschnittlichen Anteil von 21 % an der gesamten US-amerikanischen Uranproduktion. Die White Mesa Mill ist die letzte konventionelle Uranmühle der USA.
Energy Fuels verfügt weiterhin über Vanadium-Vorkommen und sieht sich als größten Produzenten von Vanadium in den USA. Das Vanadium, das als Nebenprodukt in den Uranminen abgebaut wird, wird zusammen mit dem Uran in der Anlage in White Mesa aufbereitet. Die Aufbereitung geschieht jedoch gesondert in einem eigenen Produktionskreislauf.
Ein weiterer Geschäftsbereich ist die Förderung von schweren Mineralsanden in Brasilien, Madagaskar, Kenia und Australien. Die hierin enthaltenen Mineralien sind Ilmenit, Rutil, Leukoxen, Zirkon, Monazit und Xenotim. Hiermit ist das Unternehmen auch im Seltenerdbergbau aktiv. Im Juni 2026 übernahm Energy Fuels das deutsche Unternehmen Vacuumschmelze (VAC) für 1,9 Milliarden Dollar.