| Epigrapsus politus | ||||||||||||
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Epigrapsus politus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Epigrapsidae | ||||||||||||
| Watabe, 2007 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Epigrapsus | ||||||||||||
| Heller, 1862 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Epigrapsus politus | ||||||||||||
| Heller, 1862 |
Epigrapsus politus ist eine Art der Krabben und einziger rezenter Vertreter der Gattung Epigrapsus. Sie wird aktuell einer eigenen Epifamilie Epigrapsidae in der Überfamilie Grapsoidea zugeordnet. Sie lebt vorwiegend terrestrisch und ihr Verbreitungsgebiet reicht von Südostasien bis Französisch-Polynesien.
Die Seitenränder des Carapax sind nur im hinteren Drittel deutlich, eine Streifung fehlt. Das Proepistom ist als kleine Platte unter den unteren Stirnrand geschoben. Die Augenhöhle ist seitlich offen, das Gebiet darunter gekörnt. Die Unteraugenleiste ist sehr lang und fällt schräg ab. Sie besteht aus einer winzigen Streifung, die als Stridulationsorgan dient, welche mit einer Leiste mit kurzen Borsten am Innenrand des Merus des Scherenbeins zur Lauterzeugung dient und bei beiden Geschlechtern vorhanden ist. Die Scheren (Chelae) der Männchen haben entweder nur eine geringe oder eine deutliche Größenabweichung.
Das thorakale Sternum ist verbreitert. Der erste Sternit ist klein und mit dem ovalen zweiten Sterniten verschmolzen. Letzterer weist eine Quervertiefung mit Borsten auf. Die Naht 2/3 ist gerade, die Naht 7/8 ist kurz. Der siebte Sternit ist breit, der achte sehr breit und nur ein kleiner Teil ist bei eingefaltetem Pleon sichtbar. Eine Medianlinie erstreckt sich über den siebten und achten Sterniten. Das Pleon ist dreieckig, der sechste Somit kurz, das Telson lang. Die Gonopore der Männchen liegt relativ weit von der Coxa des letzten Schreitbeins entfernt. Der Druckknopf ist groß und aufgetrieben und nimmt mehr als die Mitte des fünften Sterniten ein. Er hat eine stark gekörnte Erhebung. Der Sockel im Pleon ist stark verknöchert.
Zur Gattung gehört nach Verschiebung einiger Arten in die Gattung Grapsodes nur noch eine rezente Art. Synonyme der Gattung sind Mystacocarcinus Hilgendorf, 1888 und Nectograpsus Heller, 1865.