| Episesarma | ||||||||||||
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Episesarma, Sungei Buloh Wetland Reserve, Singapur | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Episesarma | ||||||||||||
| De Man, 1895 |
Episesarma ist eine Gattung aus der Familie Sesarmidae in der der Teilordnung der Krabben (Brachyura) mit sieben rezenten Arten.
Der Carapax ist bis zu 50 mm lang und quadratisch. Die Stirn weist eine tiefe mittige Einziehung auf, die Postfrontallappen sind gut entwickelt. Der epibranchiale Zahn ist ausgebildet. Der Vorderrand des Merus der Scherenbeine trägt bei Männchen vor dem Ende einen dreieckigen bis lappenförmigen Fortsatz mit gesägtem Rand. Der Oberseite der Hand (Propodus) hat eine Leiste aus zahlreichen Höckern, ebenso der bewegliche Finger, bei dem bis zu 30 Höcker ausgebildet sind. Die Finger der Schreitbeine sind länger als der halbe obere Rand der jeweiligen Hand.
Die Vertreter leben semiaquatisch (halb an Land, halb im Wasser) in den Mangrovenwäldern der Malaiischen Halbinsel.
Episesarma ist dafür bekannt, an Baumstämmen hochzuklettern (deswegen der englische Name tree-climbing crab). Tagsüber halten sie sich dabei bei Flut knapp über der Wasseroberfläche auf. Bei Nacht klettern sie bis zu sechs Meter in die Bäume hoch, wo sie Algen und vor allem Blätter fressen. In vielen Mangrovenplantagen gelten sie daher als Plage.
Episesarma stellen bei vielen Völkern der Region eine Delikatesse dar, wobei sie oft in einer speziellen schwarzen Essig-Sauce zubereitet werden. Sie werden daher auch als vinegar crab bezeichnet.



Episesarma wurde früher als Untergattung der Gattung Sesarma angesehen. Sie besteht aus sieben Arten:
Drei Arten unterscheiden sich augenfällig durch die Farben der Scheren: