| Epritz (Häusergruppe) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | Althofen (KG Althofen) | |
| Koordinaten | 46° 51′ 36″ N, 14° 26′ 50″ O | |
| Einwohner der Ortschaft | 3 (1. Jän. 2026) | |
| Postleitzahl | 9330 | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 17395 | |
Steingewölbebrücke bei Epritz (2012) | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Die Häusergruppe Epritz in der Gemeinde Althofen im Bezirk St. Veit an der Glan liegt links der Gurk, südlich angrenzend an Mölbling.
Der Namen Epritz leitet sich wahrscheinlich vom Grundwort Eber ab und mag Besitz des Eberhards oder wo die Eberraute wächst bedeuten.
Epritz ist 1471 erstmals urkundlich belegt, als ein Georgi Epretzer als Vertragszeuge in einem Kaufbrief genannt wird. 1625 erscheint der Ort als am Ehepretz beziehungsweise am Ehpretz in Kirchenbüchern. 1829 bestand Epritz aus drei Häusern: Epritz Nr. 1 vulgo „Moser“, Epritz Nr. 2 vulgo „Epritz“ und einer Mühle in Epritz Nr. 3. 1850 wurde Epritz als Teil der Katastralgemeinde Althofen Teil der Ortsgemeinde Althofen. Spätestens 1910 wurde vulgo Moser mitsamt Mühle als eigene Ortschaft Rain von Epritz getrennt, wodurch Epritz seine heutige Ausdehnung erhielt.
Spätestens seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ist in Epritz ein Steinbruch bezeugt, der wohl bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts betrieben wurde.
Der Franziszeische Kataster überliefert die Anzahl der Häuser für Epritz von 1829. Seit der Volkszählung von 1910 liegen für Epritz Einwohnerzahlen in Abständen von typischerweise zehn Jahren vor.
| Einwohnerzahlen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Anzahl | |||
| 1910 | 6 | |||
| 1923 | 7 | |||
| 1951 | 9 | |||
| 1961 | 7 | |||
| 1971 | 12 | |||
| 1981 | 8 | |||
| 1991 | 5 | |||
| 2001 | 3 | |||
| 2011 | 1 | |||
| 2021 | 3 | |||
| Jahr | Einwohnerzahl | Häuser |
|---|---|---|
| 1828 | 3 | |
| 1910 | 6 | 1 |
| 1923 | 7 | 1 |
| 1951 | 9 | 2 |
| 1961 | 7 | 1 |
| 1971 | 12 | 2 |
| 1981 | 8 | 2 |
| 1991 | 5 | 2 |
| 2001 | 3 | 1 |
| 2011 | 1 | 1 |
| 2021 | 3 |
Nahe bei Epritz liegt eine denkmalgeschützte Steingewölbebrücke (Listeneintrag), die über die Gurk führt und die aufgrund der Inschrift 1782 in einem Brüstungsstein wohl in eben diesem Jahr erbaut wurde. 1967 wurde sie nach Bidmon et al. verbreitert, 1992 generalsaniert, und ihr so „das ursprüngliche Erscheinungsbild zurückgegeben“. Insgesamt habe, so Bidmon et al. weiter, die Brücke „in ihren wesentlichen Teilen“ die Zeit überdauert und stelle aufgrund ihres Alters und der für die damalige Zeit nicht häufigen Mehrbogigkeit „ein seltenes Exemplar“ dar.
Der größere Teil der Steingewölbebrücke ist Sehenswürdigkeit in Mölbling.