Erich Feifel (* 27. September 1925 in Lauchheim; † 5. April 2003 in München) war ein deutscher römisch-katholischer Theologe, und Universitätsprofessor für Religionspädagogik und Kerygmatik.
Erich Feifel studierte nach Wehrdienst und Kriegsgefangenschaft Katholische Theologie, Philosophie und Pädagogik in Tübingen. Im Jahr 1950 wurde er zum Priester für das Bistum Rottenburg-Stuttgart geweiht.
Er promovierte 1957 bei Franz Xaver Arnold. Seine Habilitation im Fachgebiet Religionspädagogik erfolgte 1963.
Von 1968 bis 1991 lehrte und forschte er als Professor für Religionspädagogik und Kerygmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Von 1970 bis 1971 war er Dekan dieser Fakultät und von 1972 bis 1980 Vorsitzender der Studienreformkommission „Curricula in Theologie“ des Westdeutschen Fakultätentages. Im damaligen Institut für Katechetik und Homiletik nahm er bis zu dessen Auflösung 1982 die Aufgabe des Kuratoriumsvorsitzenden wahr.
In seiner langjährigen Lehrtätigkeit und in zahlreichen Publikationen hat er die Weiterentwicklung des Faches Religionspädagogik im deutschsprachigen Raum seit den 1960er Jahren wesentlich mitgestaltet und weiterentwickelt und bedeutend zu ihrer Profilierung als wissenschaftliche Disziplin beigetragen.
Zu seinen Schülern zählen u. a. Konrad Baumgartner, Hubert Brosseder, Fritz Köster SAC, Michael Langer, Ehrenfried Schulz Jürgen Werbick und Paul Wehrle.
| Personendaten | |
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| NAME | Feifel, Erich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher römisch-katholischer Theologe, Religionspädagoge und Universitätsprofessor |
| GEBURTSDATUM | 27. September 1925 |
| GEBURTSORT | Lauchheim |
| STERBEDATUM | 5. April 2003 |
| STERBEORT | München |