Erich Haberfelner

Erich Haberfelner (rechts) in Koumaria, Thasos/Griechenland (1956)
Erich Haberfelner (3. v. l.) in Quetta, Westpakistan (1957)

Erich Haberfelner (* 23. April 1902 in Lampersdorf, Bezirk Trautenau, Königgrätzer Kreis; † 4. Dezember 1962 in Essen) war ein österreichischer Geologe.

Leben

Haberfelner, ein Enkel des Josef Haberfelner (1830–1913), studierte an der Montanistischen Hochschule Leoben Montanwissenschaften. 1931 wurde er an der Universität Graz zum Dr. phil. promoviert. Er war in den Bereichen Angewandte Geologie und Lagerstättenkunde weltweit tätig und fungierte als Chefgeologe der Fried. Krupp Rohstoffe in Essen.

Haberfelner, seit 1933 illegales Mitglied der NSDAP, beantragte am 14. September 1938 die reguläre Aufnahme in die Partei und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.229.757). 1936 bis 1939 war er Mitarbeiter bei der Preußischen Geologischen Landesanstalt (PGLA) und danach an der Bundesanstalt für Bodenforschung in Hannover.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Literatur

Commons: Erich Haberfelner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ nach Bruno Freyberg: Das geologische Schrifttum über Nordost-Bayern (1476–1965) Teil II: Biographisches Autoren-Register, Geologica Bavarica 71, Bayerisches Geologisches Landesamt 1974, in Langersdorf bei Schatzlar, Bezirk Trautenau, Böhmen
  2. ↑ Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/12771617
  3. ↑ Peter Danner: Görings Geologen in der Ostmark. In: Berichte der Geologischen Bundesanstalt. Band 109, Mai 2015, ISSN 1017-8880 (zobodat.at [PDF]).
  4. ↑ PGLA Geologenliste
  5. ↑ Bruno Freyberg, loc. cit.
Personendaten
NAME Haberfelner, Erich
KURZBESCHREIBUNG böhmisch-österreichischer Geologe
GEBURTSDATUM 23. April 1902
GEBURTSORT Lampersdorf, Bezirk Trautenau
STERBEDATUM 4. Dezember 1962
STERBEORT Essen