
Friedrich Wilhelm Erich Leschke (* 23. Oktober 1887 in Bergneustadt, Rheinprovinz; † 10. Juni 1933 in Berlin) war ein deutscher Pathologe und Internist.
Nach Gymnasialbesuch in Mühlhausen (Thüringen) studierte er Philosophie und Medizin in Bonn, wo er 1911 auch zum Dr. med. promovierte. Danach war als Assistent am Physiologischen Institut, am Friedrich-Wilhelm-Stift in Bonn, am Eppendorfer Krankenhaus in Hamburg und schließlich an der Charité in Berlin tätig. Im Ersten Weltkrieg wurde er als beratender Internist beim III. Armeekorps eingesetzt. 1918 habilitierte er sich für Innere Medizin und wurde 1919 zum außerordentlichen Professor an der Universität Berlin ernannt. Er publizierte zahlreiche Arbeiten auf dem Gebiet der Herz-, Lungen- und Stoffwechselkrankheiten. Weiterhin wurde er mehrfach zu Fachvorträgen in Nord- und Südamerika, in England und Russland eingeladen. Er war der Erfinder des Pneumothoraxapparates. Nach ihm wurde das Leschke-Syndrom (Dystrophia pigmentosa) benannt.
Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Leschke, Erich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Pathologe und Internist |
| GEBURTSDATUM | 23. Oktober 1887 |
| GEBURTSORT | Bergneustadt |
| STERBEDATUM | 10. Juni 1933 |
| STERBEORT | Berlin |