Erich Satter (* 25. Mai 1935 in Lambrecht (Pfalz)) ist ein deutscher Philosoph.
Nach einer Schriftsetzerlehre und Abschluss der Graphischen Fachschule Frankfurt am Main war Erich Satter zunächst leitender Angestellter im mittleren Management eines multinationalen Großkonzerns: Kommunikationsdesigner, Leiter der Werksdruckerei, Beratung des Einkaufs und der Kulturabteilung. Daneben engagierte er sich ehrenamtlich in verschiedenen Funktionen innerhalb der freigeistigen Bewegung.
1993 entschloss er sich deshalb zum Studium der Philosophie, mit den Nebenfächern Religionswissenschaft, Soziologie, Germanistik sowie Kunstgeschichte in Frankfurt und Graz; Diplom 1998 und Promotion 2001 am Philosophischen Institut der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Karl-Franzens-Universität in Graz.
Hinzu kommen Vortragstätigkeiten und danach zusätzlich umfangreiche Publikationen. Als wissenschaftlicher Autor beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit Ethik, Rechtsphilosophie, Weltanschauungsanalysen und Ideologiekritik. Hervorzuheben ist sein Bemühen, die Synästhesie von Ästhetik und Ethik transparent zu machen und die Bedeutung der Ästhetik bei einer Wissenschaft der sinnlichen Erkenntnis zu thematisieren. Einer seiner Ansätze ist es eine Brücke von Denis Diderots intuitiven Überlegungen zu Moral und Victor Krafts rationaler Moralbegründung zu schlagen.
Sein Sohn ist der Opernsänger Wieland Satter.
Außerdem ist Erich Satter Herausgeber und Mitautor des Lexikon freien Denkens.
| Personendaten | |
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| NAME | Satter, Erich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Philosoph |
| GEBURTSDATUM | 25. Mai 1935 |
| GEBURTSORT | Lambrecht (Pfalz) |