Ernie Hearting

Ernie Hearting (1975)

Ernie Hearting ist ein Pseudonym des schweizerischen Schriftstellers Ernst Herzig (* 31. Juli 1914 in Langenthal; † 29. Dezember 1992 in Basel). Ernst Herzig ging 1937 nach Spanien, um sich auf republikanischer Seite im dortigen Bürgerkrieg zu engagieren. Während des Zweiten Weltkriegs publizierte er zahlreiche militärwissenschaftliche Artikel, in denen er u. a. seine Bewunderung für die Leistungen der deutschen Wehrmacht zu erkennen gab. In der Nachkriegszeit begann er eine Reihe von Jugendbüchern über die großen Häuptlinge der nordamerikanischen Indianer zu verfassen, die er nach historischen Quellen erarbeitete. Er wollte sich damit von den romantisierenden Indianerromanen wie Karl May und Fritz Steuben absetzen, die zwar sehr populär, aber meist historisch ungenau waren. Die Serie Berühmte Indianer, weisse Kundschafter umfasste 15 Bände und erschien erstmals zwischen 1949 und 1963 im Waldstatt Verlag in Einsiedeln, teilweise in mehreren Auflagen. Bei Weltbild erschien 1990 eine Auswahl von 3 Bänden, die 1992 um den vierten Band erweitert wurde. Einige seiner Bücher sind auch in andere Sprachen übersetzt worden.

Bibliographie

Serie Berühmte Indianer, weisse Kundschafter
Weitere Werke im Waldstatt Verlag, Einsiedeln

Literatur

Quellen

Einzelnachweise

  1. ↑ IG Spanienfreiwillige, Biografisches Handbuch von A – Z, https://www.spanienfreiwillige.ch/handbuch.html.
  2. ↑ Wachtmeister Ernst Herzig, Olten: „Für die Entscheidung der letzten Viertelstunde“, Allgemeine schweizerische Militärzeitung = Journal militaire suisse = Gazetta militare svizzera, Heft 7, Band 88=108, 1942, Heft 7, S. 343–349, https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=asm-003:1942:88::833#352.
  3. ↑ Moxtaveto, by Ernie Hearting, Waldstatt Verlag, 1960, bibliography section
  4. ↑ The English Westerners’ Society – Custer Association of Great Britain, The Tally Sheet, Spring 2007, Volume 53, Number 2, pages 13 through 15
  5. ↑ Michael Franzen: Tagebuch der Geschichte der USA des 19. Jahrhunderts: Band 7 1878-1888. neobooks, 2018, ISBN 978-3-742-74673-3 (Die dortige Bibliographie erwähnt die ersten drei Bände der Reihe)
  6. ↑ Andreas Klimt et al.: Kürschners deutscher Literatur-Kalender. K.G. Saur, 2003. Band 2, S. 1300