Ernst Jakob Hintz (* 14. Mai 1854 in Worms; † 13. August 1934 in Wiesbaden) war ein deutscher Chemiker.
Ernst Jakob war der Sohn des Kaufmanns und Direktors des Vereins chemischer Fabriken in Mannheim Ernst Tobias Hintz (* 22. Mai 1799 in Worms; † 17. Mai 1874 ebenda) und dessen Frau Hedwig Friederike (geb. Burbach; 29. Februar 1816 in Diez an der Lahn; † 4. Februar 1888 in Worms). Hintz studierte an der Polytechnischen Hochschule Karlsruhe und der Universität Straßburg und wurde 1878 in Straßburg mit einer Arbeit über das Pyren und seine Derivate zum Dr. phil. promoviert.
Nach seiner weiteren Ausbildung im Chemischen Laboratorium Fresenius Wiesbaden war er als Dozent in der Unterrichtsabteilung und als Abteilungsvorstand tätig.
1897 übernahm er nach dem Tod von Carl Remigius Fresenius gemeinsam mit Theodor Wilhelm Fresenius und Heinrich Fresenius die Leitung des Fresenius-Labors und gab gemeinsam mit ihnen bis 1920 die Bände 37 bis 58 der Zeitschrift für Analytische Chemie heraus. Er hatte den Professorentitel.
Am 4. Dezember 1888 wurde Ernst Hintz als Mitglied (Matrikel-Nr. 2825) in die Leopoldina aufgenommen.
Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt lag im Bereich der Mineralwasseruntersuchungen.
Hintz verheiratete sich am 30. April 1881 in Wiesbaden mit Anna Auguste Fresenius (* 24. Oktober 1857 in Wiesbaden; † 28. September 1928 ebenda), der Tochter von Carl Remigius Fresenius. Aus der Ehe stammen Kinder. Von diesen kennt man:
| Personendaten | |
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| NAME | Hintz, Ernst |
| ALTERNATIVNAMEN | Hintz, Ernst Jakob (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Chemiker |
| GEBURTSDATUM | 14. Mai 1854 |
| GEBURTSORT | Worms |
| STERBEDATUM | 13. August 1934 |
| STERBEORT | Wiesbaden |