Erwin Einzinger (* 13. Mai 1953 in Kirchdorf an der Krems) ist ein österreichischer Schriftsteller und Übersetzer.
Nach dem Schulbesuch in Linz, Oberösterreich, studierte er Anglistik und Germanistik in Salzburg, arbeitete lange Zeit als Gymnasiallehrer in Kirchdorf und lebt heute als Schriftsteller und Übersetzer in Micheldorf.

In den 1970er Jahren war Einzinger in Salzburg Teil der literarischen Gruppierung „projekt-IL“, zu der auch Christoph Wilhelm Aigner, Christine Haidegger und Ludwig Laher gehörten, sowie Mitglied der Gründungsredaktion der Literaturzeitschrift SALZ. 1977 erschien die Gedichtsammlung Lammzungen in Cellophan verpackt und 1983 der Prosaband Das Erschrecken über die Stille, in der die Wirklichkeit weitermachte, mit dem Einzinger zu einem Autor des renommierten Residenz Verlags wurde. Es folgten Veröffentlichungen von Gedichten, Romanen sowie Übersetzungen US-amerikanischer Autoren, darunter John Ashbery, William Carpenter, Robert Creeley und James Schuyler.
Als Autor erhielt er 1984 den Rauriser Literaturpreis, 2008 den Mondseer Lyrikpreis und 2010 den H. C. Artmann-Preis. 2024 wurde ihm der Georg-Trakl-Preis für Lyrik zuerkannt.
| Personendaten | |
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| NAME | Einzinger, Erwin |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Schriftsteller, Übersetzer |
| GEBURTSDATUM | 13. Mai 1953 |
| GEBURTSORT | Kirchdorf an der Krems |