Etzenborn Einheitsgemeinde Gleichen | |
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| Koordinaten: | 51° 28′ N, 10° 10′ O |
| Höhe: | 220 m |
| Einwohner: | 161 (31. Dez. 2024) |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 |
| Postleitzahl: | 37130 |
| Vorwahl: | 05508 |
Der Ortsteil Etzenborn liegt im südöstlichen Bereich der Gemeinde Gleichen | |
Etzenborn ist ein Ortsteil der Gemeinde Gleichen im Landkreis Göttingen in Südniedersachsen mit 160 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2024). Er liegt ganz im südöstlichen Bereich der Gemeinde Gleichen.

Etzenborn liegt ungefähr 17 Kilometer südöstlich von Göttingen unmittelbar an der ehemaligen Innerdeutschen Grenze und heutigen niedersächsisch-thüringischen Landesgrenze. Die Ortslage befindet sich im oberen Nathetal an der steileren Schichtstufe am Übergang vom Unteren Eichsfeld zum Eichsfelder Becken. Umgeben von einer waldreichen Landschaft wird das Dorf von zahlreichen Bergen eingerahmt, wie dem Roten Uferberg (ca. 350 m) im Nordwesten, dem Mühlberg (265 m) im Norden, dem Hunholzberg (bis 310 m) im Osten und den Ausläufern des Gehlenbergs (bis 360 m) im Süden.
Nachbarorte sind der ebenfalls zur Gemeinde Gleichen gehörende Ortsteil Beienrode im Westen, das zu Duderstadt gehörende Nesselröden im Nordosten sowie die Eichsfelder Orte Neuendorf im Osten und Glasehausen im Süden.

Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurde Etzenborn am 1. Januar 1973 ein Ortsteil der neu gebildeten Gemeinde Gleichen.

Der Ortsrat setzt sich aus fünf Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.
(Stand: Kommunalwahl am 12. September 2021)
Ortsbürgermeister von Etzenborn ist Dietmar Müller.
| Blasonierung: „In Silber (Weiß) ein blauer Kreisring mit nach rechts und links übergehenden Wellenbalken.“ | |
| Wappenbegründung: Das von Otto Rössler von Wildenhain entworfene Wappen wurde vom niedersächsischen Ministerium des Inneren am 26. Februar 1953 genehmigt. Es steht redend für den Ortsnamen (Etzenborn = Etzequelle). Der Ring symbolisiert die Etzequelle und der Wellenbalken den Bachlauf. |
Die evangelisch-reformierte Kirche ist eine neugotische Saalkirche. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut.
Etzenborn ist über die Kreisstraßen 45 (Kerstlingerode-Nesselröden) und 16 (nach Neuendorf im benachbarten Landkreis Eichsfeld) an das Straßennetz angebunden. Im Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen mit der Buslinie 155 ist der Ort an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen.

Nachdem 1887 die Göttinger Kleinbahn bis Rittmarshausen eröffnet worden war, erhielt Etzenborn 1907 mit einem kleinen Bahnhof Anschluss am Streckenabschnitt nach Duderstadt. Neben dem Durchfahrtgleis mit dem Bahnsteig, gab es ein 81 m langes Ladegleis. Der Fahrkartenverkauf erfolgte über einen Bahnagenten in der benachbarten Gaststätte. Der Verkehr zwischen Rittmarshausen und Duderstadt wurde 1922 vorübergehend und schließlich 1931 endgültig eingestellt. Vom einstigen Bahnhof ist heute nur noch die Trassenführung im Gelände erkennbar.