| Eubischofimyia analis | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Eubischofimyia | ||||||||||||
| Townsend, 1927 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Eubischofimyia analis | ||||||||||||
| Townsend, 1927 |
Eubischofimyia analis ist ein Zweiflügler aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Die Art wurde 1927 von dem US-amerikanischen Entomologen Charles Henry Tyler Townsend erstbeschrieben und der neu eingeführten Gattung Eubischofimyia zugewiesen. Das lateinische Art-Epitheton analis bedeutet „beringt“. Der Gattungsname mit dem aus dem Altgriechischen stammenden Präfix eu für „wahr“ bezieht sich auf das Taxon Bischofimyia. Die monotypische Gattung Eubischofimyia wird der Tribus Tachinini innerhalb der Unterfamilie Tachininae zugeordnet.
Es handelt sich um etwa 9–10 mm lange beborstete Fliegen. Nach Townsend (1927) besitzt die Gattung Eubischofimyia folgende Merkmale. Die inneren Vertikalborsten sind nicht gekreuzt. Die Männchen besitzen 2 Paar nach vorn gerichteter (proklinat) Orbitalborsten auf der Stirn. Townsend beschrieb die Art 1927 wie folgt. Clypeus und Wangen sind silber-gelblich. Die Stirnstreifen sind vorn blassgelb bis rostgelb, hinten jedoch bräunlich. Die Fühler sind dunkelbraun. Die Basis des dritten Fühlerglieds ist leicht rötlich angehaucht. Die Parafrontalia und der Thorax sind goldgrau. 4 dunkle, schmale Thoraxlängsstreifen sind vorhanden. Das Scutellum ist dunkelbraun, spärlich goldfarben behaart. Der Hinterleib ist schwarzbräunlich, glänzend. Das vierte Segment ist mattschwarz, die hintere Hälfte leicht goldbräunlich, besonders an den Seiten. Die Beine sind schwärzlich, die Tibien bräunlich angehaucht. Die Flügel sind leicht rauchig getrübt, an den Hauptadern gelblich. Die Calyptrae (Schüppchen) sind rußschwarz.
Eubischofimyia analis kommt in Brasilien vor. Der Fundort des von Townsend (1927) beschriebenen Exemplars ist Itaquaquecetuba im brasilianischen Bundesstaat São Paulo.
Eubischofimyia analis ist ein Endoparasitoid. Wirte sind offenbar noch nicht bekannt. Das Typusexemplar wurde an den Blüten von Varronia curassavica aus der Familie der Raublattgewächse beobachtet.