Fabrizio Rampazzo (* 7. April 1963 in Padua) ist ein ehemaliger italienischer Schwimmer. Er gewann zwei Bronzemedaillen bei Europameisterschaften. Bei Mittelmeerspielen erschwamm er fünf Goldmedaillen.
Der 1,85 Meter große Fabrizio Ramapazzo startete zunächst für Nuoto 2000 Padova und später für Leonessa Brescia. Dazwischen lag seine Zeit bei Fiamme Oro, der Sportabteilung der Polizia di Stato. Er gewann zahlreiche italienische Meistertitel im Freistilschwimmen, im Schmetterlingsschwimmen und in den Staffeln. Bei den Junioreneuropameisterschaften 1978 gewann er den Titel über 200 Meter Schmetterling und wurde Zweiter über 100 Meter Schmetterling.
Bei den Mittelmeerspielen 1979 in Split wurde Rampazzo über 100 Meter Schmetterling Zweiter hinter dem Spanier David López-Zubero. In den Staffeln gewann Tampazzo zwei Goldmedaillen. Die 4-mal-200-Meter-Freistilstaffel siegte mit Paolo Revelli, Giorgio Quadri, Fabrizio Rampazzo und Marcello Guarducci. In der 4-mal-100-Meter-Lagenstaffel gewannen Stefano Bellon, Davide Peloso, Fabrizio Rampazzo und Marcello Guarducci.
1980 bei den Olympischen Spielen in Moskau erreichte Rampazzo das Finale über 200 Meter Freistil und wurde Achter. Die 4-mal-200-Meter-Freistilstaffel mit Paolo Revelli, Raffaele Franceschi, Andrea Ceccarini und Fabrizio Rampazzo schlug als Fünfte an.
1981 bei den Europameisterschaften in Split belegte Rampazzo den vierten Platz über 200 Meter Freistil mit einer Zehntelsekunde Rückstand auf den drittplatzierten Schweden Thomas Lejdström. Während die Lagenstaffel das Finale verfehlte, wurde Rampazzo Vierter mit der 4-mal-200-Meter-Freistilstaffel und Fünfter mit der 4-mal-100-Meter-Freistilstaffel.
Im Jahr darauf bei den Weltmeisterschaften 1982 in Guayaquil erschwammen die Staffeln die gleiche Platzierung wie bei den Europameisterschaften 1981. In der 4-mal-100-Meter-Staffel wurden Andrea Cecchi, Rampazzo, Franceschi und Guarducci Fünfte. Revelli, Rampazzo, Franceschi und Guarducci hatten als Vierte in der 4-mal-200-Meter-Staffel fast vier Sekunden Rückstand auf die Medaillenränge.
1983 bei den Europameisterschaften in Rom erschwamm die italienische 4-mal-200-Meter-Staffel die Bronzemedaille hinter den Deutschen aus West und Ost. Im Vorlauf kamen außer Marcello Guarducci, der als einziger Italiener in Vor- und Endlauf dabei war, Roberto Bianconi, Metello Savino und Marco Dell’Uomo zum Einsatz. Im Endlauf schwammen Paolo Revelli, Marcello Guarducci, Raffaele Franceschi und Fabrizio Rampazzo. Daneben erreichte Rampazzo in Rom weitere Endläufe. Er wurde Achter über 100 Meter Freistil, Fünfter über 200 Meter Freistil und Siebter über 100 Meter Schmetterling. Mit der 4-mal-100-Meter-Freistilstaffel wurde er Fünfter und mit der 4-mal-100-Meter-Lagenstaffel schlug er als Siebter an.
1984 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles war der 12. Platz über 100 Meter Freistil Rampazzos bestes Einzelergebnis. Die 4-mal-100-Freistilstaffel mit Marcello Guarducci, Marco Colombo, Metello Savino und Fabrizio Rampazzo belegte den achten Platz im Finale.
1985 belegte Rampazzo den achten Platz über 100 Meter Schmetterling. Die 4-mal-200-Meter-Freistilstaffel schlug als Fünfte an. In der 4-mal-100-Meter-Lagenstaffel schwammen Mauro Marini, Gianni Minervini, Fabrizio Rampazzo und Andrea Ceccarini zur Bronzemedaille hinter den Staffeln aus der BRD und aus der DDR. Bei der Universiade in Kōbe belegte die italienische 4-mal-100-Meter-Freistilstaffel mit Andrea Ceccarini, Metello Savino, Raffaele Franceschi und Fabrizio Rampazzo den sechsten Platz unter acht angetretenen Staffeln.
1986 bei den Weltmeisterschaften in Madrid erreichte die 4-mal-200-Meter-Freistilstaffel das Finale und belegte den achten Platz in der Besetzung Giorgio Lamberti, Massimo Trevisan, Giovanni Franceschi und Fabrizio Rampazzo, wobei im Vorlauf Stefano Battistelli für Rampazzo eingesetzt worden war.
Bei den Europameisterschaften 1987 in Straßburg erreichte Rampazzo nur mit den beiden Freistilstaffeln das Finale. Er wurde Siebter mit der 4-mal-100-Meter-Staffel und Sechster mit der 4-mal-200-Meter-Staffel. Drei Wochen später bei den Mittelmeerspielen in Latakia siegte Rampazzo über 100 Meter Schmetterling, über 100 Meter Freistil gewann er die Bronzemedaille mit zwei Sekunden Rückstand auf den Sieger Giorgio Lamberti. In der 4-mal-100-Meter-Freistilstaffel siegten die Franzosen vor den Italienern. Die Italiener erschwammen die Goldmedaille in der 4-mal-200-Meter-Freistilstaffel und in der Lagenstaffel.
Zum Abschluss seiner Karriere schwamm Rampazzo bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul in beiden Freistilstaffeln. Die 4-mal-200-Meter-Staffel schlug im Finale als Fünfte an, Rampazzo war allerdings nur im Vorlauf dabei. In der 4-mal-100-Meter-Staffel schwammen sowohl im Vorlauf als auch im Finale Roberto Gleria, Giogio Lamberti, Fabrizio Rampazzo und Andrea Ceccarini. Sie erreichten die siebtbeste Vorlaufzeit und belegten im Endlauf den achten Platz.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rampazzo, Fabrizio |
| KURZBESCHREIBUNG | italienischer Schwimmer |
| GEBURTSDATUM | 7. April 1963 |
| GEBURTSORT | Padua |