Im Jahr 1805 gehörte der Ort zur Herrschaft Unterbrennberg und dann zur 1818 gegründeten Gemeinde Brennberg. Historische Schreibweisen des Ortsnamens sind Fanmühl und Fahnmühl. Noch bis zur Volkszählung 1950 ist nur ein Wohngebäude, das des Mühlenanwesens, nachgewiesen.
Mühle
Das Mühlenanwesen mit der heutigen Hausnummer 1 war drei Generationen lang im Besitz der Familie Groß, die mit der Ablösung durch das Mühlengesetz von 1957 die Müller-Tätigkeit einstellte. Der heute noch bestehende Mühlgraben zweigt etwa 450 Meter oberhalb der Mühle vom Höllbach ab und liegt am westlichen Talrand.
1972 wurde das Anwesen vom Ehepaar Leitner erworben und teilsaniert. Bis 1983 wurden alternative Projekte durchgeführt. Nach dem Verkauf des Anwesens wird die Fahnmühle zu Wohnzwecken genutzt.
Die Tradition der Mühlen im Ort wird fortgesetzt durch die Mühle von Josef Groß.
↑Joseph von Hazzi:Statistische Aufschlüsse über das Herzogthum Baiern, aus ächten Quellen geschöpft; ein allgem. Beitr. zur Länder- u. Menschenkunde, Bd.: 4,1,. Nürnberg 1805, S.360 (Digitalisat– Fahnmühle, E., 2 Häuser, 2 Herdstellen, Herrsch. Unterprenberg).
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Bistum Regensburg (Hrsg.):Matrikel des Bisthums Regensburg: nach der allgemeinen Pfarr- und Kirchen-Beschreibung von 1860… Regensburg 1863, S.434 (Digitalisat).
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Bistum Regensburg (Hrsg.):Matrikel der Diözese Regensburg. hrsg. i. A. Sr Exzellenz des Hochwürdigsten Herrn Bischofs Dr. Antonius von Henle vom Bischöflichen Ordinariate Regensburg. Regensburg 1916, S.207 (Digitalisat).