Fahrende Stadt

Film
Titel Fahrende Stadt
Produktionsland Deutsches Reich
Erscheinungsjahr 1940
Länge 12 Minuten
Produktions­unternehmen Boehner-Film, Dresden
Stab
Regie Curt A. Engel
Produktion Fritz Boehner

Fahrende Stadt ist ein Dokumentarfilm von Curt A. Engel über eine Stadtrundfahrt durch Dresden von 1940.

Inhalt

Eine Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn führt zunächst durch die Altstadt, mit dem Zwinger, der Semperoper, dem Goldenen Reiter, der Frauenkirche und dem Altmarkt, der Gemäldegalerie und dem Grünen Gewölbe, mit einem Blick vom Turm des Alten Rathauses, dann weiter am Hygiene-Museum vorbei, an der Elbe entlang über die Brücke Blaues Wunder, mit der Drahtseilbahn hinauf zum Weißen Hirsch und mit der Schwebebahn nach Oberloschwitz, zuletzt mit einem Panoramablick über das Elbtal.

Hintergründe

Fahrende Stadt war der letzte Dokumentarfilm der Filmgesellschaft Boehner-Film über Dresden vor den großen Zerstörungen vom 13./14. Februar 1945, er hat deshalb einen besonderen historischen Wert. Die Aufnahmen wurden 1939 oder 1940 gemacht, die Zensurabnahme erfolgte 1940, offizielle Aufführungen sind vom 26. Juni 1942 in vier Berliner Kinos bekannt. In dem Film sind keine politischen Symbole wie Fahnen, Parolen oder Uniformen zu sehen.

Fritz Boehner stellte 1955 aus diesem und weiteren Vorkriegsfilmen seiner Filmgesellschaft eine nostalgische Kompilation Die verschwundene Stadt Dresden in seinem neuen Wirkungsort Hamburg zusammen. 2023 wurde Fahrende Stadt mit weiteren Straßenbahnfilmen im Filmmuseum Potsdam wieder gezeigt.

Einzelnachweise

  1. ↑ Filmsammlung Ernst Hirsch Teil 25 leben50, mit einer Inhaltsbeschreibung
  2. ↑ Fahrende Stadt Filmportal, mit diesen Daten
  3. ↑ Kurzfilmprogramm. Mit Straßenbahnen unterwegs Filmmuseum Potsdam, zum 23. September 2023