| Father of Peace | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Tel Aviv, Israel |
| Genre(s) | Indie-Rock, Alternative Rock |
| Aktive Jahre | ab 2023 |
| Website | fatherofpeace.world |
| Gründungsmitglieder | |
Gesang, Gitarre | Avshalom Ariel |
Gesang, Schlagzeug | Tom Bollig |
| Aktuelle Besetzung | |
Gesang, Gitarre | Avshalom Ariel |
Gesang, Schlagzeug | Tom Bollig |
Gesang, E-Bass | May Alpert (ab 2025) |
| Ehemalige Mitglieder | |
Gesang, E-Bass | April Mandil (2023–2025) |
Father of Peace ist ein 2023 in Tel Aviv gegründetes israelisches Indie-Alternative-Trio. Zur Band gehören Avshalom Ariel und Tom Bollig sowie seit 2025 die Bassistin May Alpert, die April Mandil ersetzte. Bekannt ist die Gruppe vor allem für die Titel Enemy, Bluish und No Complaints sowie für ihre Coverversion von Escapism. Ihren Stil bezeichnet die Band selbst als „Suncore“. Ihr Stil wird mit dem von System of a Down und den Red Hot Chili Peppers verglichen.
Die Band wurde 2023 in Tel Aviv von Avshalom Ariel (Gesang, Gitarre) und Tom Bollig (Gesang, Schlagzeug) gegründet; als Bassistin kam April Mandil hinzu. Ariel hatte zuvor als Produzent und Mitautor unter anderem mit der Sängerin Netta zusammengearbeitet und an deren Lied Toy, mit dem Israel den Eurovision Song Contest 2018 gewann, die Loop-Arrangements mitgestaltet.
Bekannt wurde die Band vor allem über kurze Videos in sozialen Netzwerken wie Instagram, TikTok und YouTube.
Im Mai 2024 erschien die erste Single Escapism., im September 2024 folgte das Debütalbum The Year of Madness mit acht Titeln. Zuspruch erhielt die Band unter anderem von Fred Durst, dem Sänger von Limp Bizkit, was ihr internationale Aufmerksamkeit verschaffte.
Es folgten die Singles Enemy (2024), Heaven und No Complaints (beide 2025).
Im Oktober 2025 verließ April Mandil die Band, um sich eigenen Projekten zu widmen. Im November 2025 übernahm May Alpert den Bass. 2026 erschienen die Singles Bluish (Januar), Persian und The Chaos. Im August 2026 spielte die Band beim Summer Sonic Festival in Tokio. und trat in Australien auf. Im September 2026 veröffentlichte die Band bei Trade Secret Records The Year of Madness & The Mystery Century, das das Debütalbum mit acht neuen Titeln zusammenfasst.
Im Herbst 2026 folgte eine Europatournee mit 15 Konzerten, unter anderem in Wien, Berlin, Hamburg, Köln und Paris.
Die Band nennt Jazz, Metal und Progressive Rock als Einflüsse. Das französische Musikmagazin W-Fenec beschrieb den „Sun-core“-Sound als Verbindung der rohen Energie des Rock mit minimalistischen Kompositionen und eingängigen Melodien. Kennzeichnend sind zudem theatralischer Gesang, einfach gebaute, eingängige Lieder und sehr kurze Spieldauern.
In Internetforen wurde spekuliert, die Band sei mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt worden. Diese Vermutung ohne Belege könnte durch ihr stark visuell geprägtes Auftreten veranlasst worden sein. Die Kompetenz der Musiker ist durch ihre professionellen Live-Auftritte belegt. Zu ihrem Namen erklärte die Band: „Unser Name ist kein Zufall“; sie lehne die Verherrlichung von Tod, Gewalt und Besatzung ab, vermeide aber explizite politische Stellungnahmen.
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