Feldengel Stadt und Landgemeinde Greußen | |
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| Koordinaten: | 51° 16′ N, 10° 57′ O |
| Höhe: | 276 m ü. NN |
| Fläche: | 5,04 km² |
| Einwohner: | 165 (Dez. 2020) |
| Bevölkerungsdichte: | 33 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1996 |
| Eingemeindet nach: | Großenehrich |
| Postleitzahl: | 99718 |
| Vorwahl: | 03636 |
Feldengel ist ein Ortsteil der Stadt und Landgemeinde Greußen im Kyffhäuserkreis in Thüringen.
Der Ortsteil liegt auf einer Hochebene der Südabdachung der Hainleite am Rande des Thüringer Beckens. Über Ortsverbindungsstraßen, die Landesstraße 2088 und die Bundesstraße 4 haben die Bewohner Anschluss an das Umland.
Die urkundliche Ersterwähnung des Dorfes fand am 29. September 1061 statt. Der Wortstamm Engel geht auf Engilin zurück. Feldengel gehört zu einer lokal begrenzten Gruppe von „Engel-“Orten, zu denen auch Holzengel, Kirchengel und Westerengel gehören. Sie wurden von germanischen Angeln besiedelt.
Der landwirtschaftlich geprägte Ort betrieb einst besonders den Waidanbau.
1771 erfolgte ein Kirchenneubau. Französische Truppen begingen im Ort Gräueltaten, sowohl auf dem Vormarsch 1812, als auch beim Rückzug aus Russland nach der Völkerschlacht bei Leipzig 1813. Feldengel gehörte bis 1918 zur Unterherrschaft des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen.
Feldengel wurde 1996 Teil der Stadt Großenehrich, die sich zum 1. Januar 2021 mit der Gemeinde Wolferschwenda und der Stadt Greußen zur neuen Stadt und Landgemeinde Greußen zusammenschloss.