Felix Plieninger (* 27. Juli 1868 in Stuttgart; † 11. April 1954 in Stuttgart-Degerloch) war ein deutscher Paläontologe und Geologe.
Plieninger studierte bei Karl Alfred von Zittel in München und arbeitete von 1899 bis 1901 am Stuttgartert Naturalienkabinett. Er habilitierte sich anschließend an der Universität Tübingen bei Ernst Koken. Ab 1907 war er Professor für Geologie und Mineralogie an der Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim und von 1927 bis 1928 deren Rektor. 1934 wurde er emeritiert.
Plieninger ist insbesondere für Forschungen zu Pterosauriern (Flugsauriern) bekannt. Von ihm stammt 1895 die Unterteilung in Langschwanz- und Kurzschwanzflugsaurier. Auch über die Zusammenhänge zwischen Ausgangsgestein und Bodenbeschaffenheit hat er publiziert.
1951 wurde er Ehrenmitglied des Vereins für vaterländische Naturkunde in Württemberg.
| Personendaten | |
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| NAME | Plieninger, Felix |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Paläontologe |
| GEBURTSDATUM | 27. Juli 1868 |
| GEBURTSORT | Stuttgart |
| STERBEDATUM | 11. April 1954 |
| STERBEORT | Stuttgart |