Felldorf

Felldorf
Gemeinde Starzach
Ehemaliges Gemeindewappen von Felldorf
Koordinaten: 48° 26′ N, 8° 47′ OKoordinaten: 48° 25′ 52″ N, 8° 47′ 5″ O
Höhe: 517 m
Fläche: 4,87 km²
Einwohner: 740 (2022)
Bevölkerungsdichte: 152 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 72181
Vorwahl: 07483

Felldorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Starzach im baden-Württembergischen Landkreis Tübingen in Deutschland.

Geographie

Felldorf liegt etwa zehn Kilometer südöstlich von Horb am Neckar und 16 Kilometer südwestlich von Rottenburg am Neckar, oberhalb des Tals der Eyach. Das Dorf hat eine Gemarkungsfläche von 487 Hektar.

Geschichte

Bürgerhaus von Felldorf

Felldorf wurde 1324 erstmals als „Veldorf“ urkundlich erwähnt. Über verschiedene Stationen kam der Flecken ab 1414/1433 in den Besitz der Linie Ow-Felldorf und wurde bis 1805, dem Jahr des Übergangs an das Königreich Württemberg, gemeinsam mit Ahldorf, heute ein Teilort der Stadt Horb am Neckar, und dem Gehöft Neuhaus verwaltet.

Felldorf war ein Rittergut und wurde 1864 von den Besitzern, den Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen in das fürstliche Familien-Fideikommiss einverleibt. 1864 gehörte das Rittergut zum Oberamt Horb.

Am 1. Januar 1972 wurde Felldorf mit den beiden Gemeinden Bierlingen und Wachendorf zur Gemeinde Starzach zusammengeschlossen.

Bevölkerung

Felldorf hat 754 Einwohner (Stand: Dezember 2015). Bei einer Gemarkungsfläche von 4,87 km² entspricht dies einer Bevölkerungsdichte von 155 Einwohnern pro Quadratkilometer.

Persönlichkeiten

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Citypopulation. Abgerufen am 11. Dezember 2025 (englisch).
  2. ↑ L. In: Alphabetisches Haupt-Sachregister zum Justizministerialblatt (Jahrgang 1896 bis 1901 einschließlich) für das Königreich Bayern. De Gruyter, 31. Dezember 1902, S. 41–43.
  3. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 529 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  4. ↑ www.schwarzwaelder-bote.de