Die Einöde lag auf einer Höhe von 301mü.NHN direkt am linken Ufer der Regnitz. Unmittelbar nordöstlich lag das Flurgebiet „Auf der Felsen“.
Geschichte
Der Ort wurde 1732 auf einem Kupferstich als „angenehme Felßen-Wohnung an der Regnitz bey Stein“ erstmals erwähnt. Hiernach wurde dieses von „Paulus Koch, seit An. 1703 selbsten ausgehauen“. Das Anwesen lag im Hochgerichtsbezirk des brandenburg-ansbachischenOberamtes Cadolzburg.
Von 1797 bis 1808 unterstand Felsen dem Justiz- und Kammeramt Cadolzburg. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Felsen bei Stein 1808 dem SteuerdistriktGroßreuth bei Schweinau und der Ruralgemeinde Großreuth bei Schweinau zugeordnet. 1854 war das Anwesen erloschen. Das Grundstück wurde 1859 an die Gemeinde Stein abgetreten. Auf dem Gemeindegebiet von Großreuth entstand zeitgleich eine Siedlung namens Felsen bei Stein. Diese gelangte ebenfalls an die Gemeinde Stein und wurde 1924 in den Straßenzug „Felsenstraße“ umgewandelt.
↑Johann Bernhard Fischer:Felsenhaus zum Stein. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC159872968, S.69 (Digitalisat).