| Konstrukteur: | |||||||||
| Designer: | Mauro Forghieri | ||||||||
| Vorgänger: | Ferrari 312T2 | ||||||||
| Nachfolger: | Ferrari 312T4 | ||||||||
| Technische Spezifikationen | |||||||||
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| Chassis: | Aluminium Monocoque | ||||||||
| Motor: | Tipo015 Ferrari-V 12, 180°, 2991,80 cm³ | ||||||||
| Länge: | 4250 mm | ||||||||
| Breite: | 2130 mm | ||||||||
| Höhe: | 1010 mm | ||||||||
| Radstand: | 2560 mm | ||||||||
| Gewicht: | 580 kg | ||||||||
| Reifen: | Michelin | ||||||||
| Benzin: | Agip | ||||||||
| Statistik | |||||||||
| Fahrer: | |||||||||
| Erster Start: | Großer Preis von Südafrika 1978 | ||||||||
| Letzter Start: | Großer Preis von Brasilien 1979 | ||||||||
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| WM-Punkte: | 59 | ||||||||
| Podestplätze: | 8 | ||||||||
| Führungsrunden: | 219 / über 987,3 km | ||||||||

Der Ferrari 312T3 war ein Formel-1-Rennwagen, den die Scuderia Ferrari 1978 und 1979 in der Formel-1-Weltmeisterschaft einsetzte.
Der Ferrari 312T3 war das Nachfolgemodell des T2, mit dem Carlos Reutemann zu Beginn der Saison 1978 den Großen Preis von Brasilien gewonnen hatte.
Der Rennwagen hatte eine weniger abgerundete Karosserieform als das Vorgängermodell, ein neues Monocoque und eine neue, auf die Michelin-Reifen abgestimmte Vorderradaufhängung. Der Wagen war schnell, aber im Vergleich zu den beiden Werks-Lotus 79 von Mario Andretti und Ronnie Peterson, die die Saison dominierten, zu defektanfällig. Der 312T3 war auch noch kein Ground-Effekt-Rennwagen, wie es der Lotus 78 in perfekter Form bereits war. Ferrari testete die durch Seitenschürzen erreichte Saugwirkung während der Saison immer wieder, jedoch erst zu Beginn des Jahres 1979 kamen die Modifikationen zum Einsatz. Das neue Fahrzeug wurde dann folglich als T4 bezeichnet.
Carlos Reutemann gewann mit dem 312T3 1978 die beiden US-Grand-Prix und den Großen Preis von Großbritannien, der Kanadier Gilles Villeneuve seinen Heim-Grand-Prix. In der Fahrerweltmeisterschaft belegte Reutemann den dritten Gesamtrang und Villeneuve den neunten Rang in der Endwertung. Im Konstrukteurspokal wurde die Scuderia Zweiter hinter Lotus.
Insgesamt wurden 5 Exemplare gebaut:
Ein Chassis des 312T3 wurde 1979 verwendet, um ein innovatives halbautomatisches Getriebe zu testen, das von Mauro Forghieri entworfen wurde. Mit Knöpfen am Lenkrad fuhr der Wagen 100 Runden in verschiedenen Tests mit guten Zeitergebnissen, wurde aber vom kanadischen Fahrer Gilles Villeneuve nicht geschätzt. Infolgedessen wurde die Entwicklung aufgegeben, und erst 1989 debütierte ein halbautomatisches Getriebe im Rennen, auch diesmal in einem Ferrari: dem 640 F1.