1300 kaufte der 13. Abt Heinrich des Heilsbronner Klosters von den Gebrüdern Konrad und Heinrich von Elbangen Güter in Fetschendorf und das Brantholz. 1446 kaufte der 22.Abt Kötzler dort zwei weitere Güter. Der Ort lag im Fraischbezirk des ansbachischenOberamtes Feuchtwangen. Die Güter wurden vom heilsbronnischen Amt Waizendorf verwaltet, das nach der Säkularisation des Klosters in das ansbachische Verwalteramt Waizendorf umgewandelt wurde. 1732 gab es 5 Anwesen mit 6 Mannschaften (1 Hof, 1 Hof mit doppelter Mannschaft, 2 Halbhöfe, 1 Gut) und 1 Gemeindehirtenhaus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über alle Anwesen stand dem Verwalteramt Waizendorf zu. An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches (1806) nichts. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Georg Muck:Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S.506 (Volltext[Wikisource]– Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
↑Johann Bernhard Fischer:Fetschendorf. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC159872968, S.185 (Digitalisat).
↑J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd.2, Sp.127.