Feuln Gemeinde Trebgast | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 5′ N, 11° 33′ O |
| Höhe: | 326 m ü. NHN |
| Einwohner: | 121 (25. Mai 1987) |
| Postleitzahl: | 95367 |
| Vorwahl: | 09227 |
Feuln (oberfränkisch: Falln) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Trebgast im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Feuln liegt in der Gemarkung Trebgast.
Das Dorf liegt am rechten Ufer des Weißen Mains. Im Ort ist ein Laubbaum als Naturdenkmal ausgezeichnet. Im Norden beim Kienberg gibt es ein Naturschutzgebiet. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Hegnabrunn zur Kreisstraße KU 21 (1,4 km nordöstlich) bzw. zur Staatsstraße 2182 bei Trebgast (0,6 km südlich), eine weitere führt nach Waizendorf zur St 2182 (0,6 km westlich).
Der Ort wurde 1310 als „Fewln“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname leitet sich vom slawischen Wort „býl“ ab, das Kraut bedeutet.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Feuln aus 16 Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Dieses hatte auch die Dorf- und Gemeindeherrschaft. Grundherren waren das Kastenamt Kulmbach (1 Tropfhäuslein), der Markgräfliche Lehenhof Bayreuth (4 Höfe, 2 Söldengütlein), das Stiftskastenamt Himmelkron (2 Höfe, 1 Dreiviertelhof, 1 Viertelhof, 2 Sölden), das Rittergut Feuln (1 Hof, 1 Gut) und die Kaplanei Berneck (1 Hof).
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Feuln dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Trebgast und der 1812 gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde zugewiesen.
In der Bayerischen Denkmalliste sind fünf Baudenkmäler aufgeführt:
| Jahr | 1809 | 1818 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 103 | 106 | 129 | 134 | 136 | 128 | 142 | 196 | 152 | 124 | 121 |
| Häuser | 16 | 20 | 19 | 22 | 25 | 28 | 29 | ||||
| Quelle |
Feuln ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Johannes (Trebgast) gepfarrt.