Fiat AS.3

Fiat AS.3

Das italienische Flugtriebwerk Fiat AS.3 war ein Kolbenmotor mit 12 Zylindern.

Geschichte

Fiat entwickelte den AS.3 als hubraumvergrößerte Version des Rennmotors Fiat AS.2. Er kam in der Macchi M.52 bei der Schneider-Trophy 1927 zum Einsatz. Bei diesem ersten internationalen Auftreten schieden alle drei M.52 aus. Erst 1928 konnte die weiterentwickelte M.52R bei der Schneider-Trophy 1928 mit dem Fiat AS.3 den zweiten Platz erreichen – hinter der neuen Supermarine S.6, jedoch vor dem Vorjahressieger Supermarine S.5.

Verwendung

Macchi M.52

Technische Daten

Kenngrößen Daten des Fiat AS.3
Bauart 12-Zylinder-V-Motor, vier Ventile pro Zylinder
Bohrung 145 mm
Hub 175 mm
Hubraum 34,6 Liter
Verdichtung 6,7:1
Leistung 1.000 PS (ca. 700 kW) bei 2400 min−1
Trockenmasse 422 kg

Erhaltene Triebwerke

Ein kompletter Fiat AS.3 ist im Centro Storico Fiat in Turin ausgestellt.

Siehe auch

Commons: Fiat AS.3 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Lester D. Gardner: The Schneider Trophy Race through American Eyes. (PDF) In: Aviation News, October 31, 1927. Aviation Week, 31. Oktober 1927, S. 1050–1053, abgerufen am 11. Februar 2026 (englisch): „[…] sought by all aeronautical experts. The Italian contingent was very non-committal but on good authority it was explained that the alloy in the pistons of the Fiat engines failed in all three cases. If this is not in accord with the exact facts AVIATION will, upon receiving a more authoritative ex planation, gladly print it.“
  2. ↑ Der Wettbewerb um die Schneider Trophäe. In: Flugzeug und Yacht. Johann Pittner und F. Aicher, Oktober 1927, S. 2–5, abgerufen am 19. April 2026 (Digitalisiert in ANNO – AustriaN Newspapers Online).
  3. ↑ C. F. Bona: Italian High Speed Airplane Engines. In: National Advisory Committee for Aeronautics (Hrsg.): Technical Memorandums. No. 944. Washington Juni 1940 (ntrs.nasa.gov [PDF; abgerufen am 20. April 2016] italienisch: I motori italiani per gli apparecchi di alta velocita. Rom 1935. Übersetzt von S. Reiss, Zeitgenössischer Bericht, 39 Seiten mit Tabellen und Bildern).