Filialkirche Althodis

Katholische Filialkirche zur Kreuzauffindung in Althodis
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Motiv: Innenansicht

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BW

Die römisch-katholische Filialkirche Althodis steht in der Ortschaft Althodis in der Gemeinde Markt Neuhodis im Bezirk Oberwart im Burgenland (Österreich). Die dem Patrozinium der Kreuzauffindung unterstellte Filialkirche gehört zur Pfarre Markt Neuhodis im Dekanat Rechnitz in der Diözese Eisenstadt. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (Listeneintrag).

Lagebeschreibung

Der Kirchenbau steht im Ortszentrum.

Geschichte

In den Jahren 1965 bis 1966 wurde ein lange bestehender Glockenturm aus Holz durch einen Kirchenneubau ersetzt, der nach Plänen von Josef Patzelt errichtet worden war. Am 25. September 1966 wurde der moderne Zentralbau aus Stein eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Damit hatte die Gemeinde ihre erste eigene Kirche. Diese wurde im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils errichtet. In den Jahren 1988, 1989 und 2003 erfolgten im Inneren Umgestaltungen. Dabei wurden Altarraum, Fensterbild Kreuzweg, Altar und Ambo verändert.

Architektur

Kirchenäußeres

Der moderne Kirchenbau hat eine Steinfassade. Er liegt auf einem trapezförmigen, im Nordosten gerundeten Grundriss. Das nach Nordosten abfallende und dort gerundete Pultdach kragt über der westlichen, den Haupteingang umfassenden Hauptfassade asymmetrisch und balkengestützt deutlich vor. Nahe der Südostecke der Kirche befindet sich der hohe, freistehende, ebenfalls mit einer Steinfassade versehene, quaderförmige Glockenturm, gegenüber dem quadratischen, wandhohen, vertikal betonten Sprossen- und Farbglasfenster des Altarraumes im Inneren.

Kircheninneres

Der Altarraum ist leicht überhöht und hat eine geschwungene Apsis, der Sessio, Volksaltar, Ambo und Sakramentshäuschen umfasst.

Literatur

Commons: Filialkirche Althodis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Burgenland – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 30. Juni 2025.
  2. 1 2 3 4 Helmut Prinke: Kirchenbau im Burgenland. 1921–2016. Im Rahmen der Reihe: Architekturentwicklung des Landes Burgenland ab 1921. Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland, Eisenstadt 2019, ISBN 978-3-85405-237-1, S. 274–276.

Koordinaten: 47° 18′ 53,7″ N, 16° 22′ 32,3″ O