| Film | |
| Titel | Finding Emily |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 111 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen |
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| Stab | |
| Regie | Alicia MacDonald |
| Drehbuch | Rachel Hirons |
| Produktion | |
| Musik | Morgan Kibby |
| Kamera | Rachel Clark |
| Schnitt | Phil Hignett |
| Besetzung | |
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| → Synchronisation | |
Finding Emily ist eine romantische Komödie aus dem Jahr 2026 mit Angourie Rice und Spike Fearn. Regie führte Alicia MacDonald nach einem Drehbuch von Rachel Hirons.
Der Gitarrist Owen arbeitet als Tontechniker an einer Universität, wo er in einem Club am Campus ein Mädchen namens Emily kennenlernt. Er erhält zwar ihre Telefonnummer, aber als er am nächsten Tag versucht, ihr eine Textnachricht zu senden, bemerkt er, dass bei der Nummer eine Ziffer fehlt. Von seinem älteren Bruder Matt verspottet, macht sich Owen auf die Suche nach Emily.
An der Universität lässt er die Psychologiestudentin Emily Raine aus ihrer Vorlesung bei Professor Westlake rufen. Allerdings handelt es sich dabei um eine andere Emily als jene, die Owen am Vortag kennengelernt hat. Ihr Professor fordert von ihr wissenschaftliche Beweise für ihre These, dass Liebe zur Selbstsabotage führe und ein evolutionäres Überbleibsel sei, das mittlerweile keine Funktion mehr habe. In Owen sieht sie eine Gelegenheit, ihr eigenes Stanford-Prison-Experiment durchzuführen, und sie bietet ihm daher ihre Hilfe bei der Suche nach seiner Emily an. Die Einverständniserklärung für seine Teilnahme an der Studie unterschreibt Emily selbst. Sie ist der Meinung, dass er unter Wahnvorstellungen leide und in die Idee der Liebe verliebt sei.
Ein Versuch, Emily mithilfe von Flyern zu finden, führt zu keinem Erfolg. Owen stellt die Suche daraufhin ein. Auf Emily Raines Vorschlag hin verschickt Owen anonym E-Mails an die 318 Studentinnen namens Emily, die an der Universität eingeschrieben sind. Die Liste der Adressen erhält er von Emily Raine durch eine automatische Vervollständigung der Adressen bei Eingabe von Emily in der Empfängerzeile des Mailprogrammes. Die Studentenpräsidentin Emily Thewlis sieht die Privatsphäre und Sicherheit der Studentinnen bedroht und startet eine Kampagne gegen den anonymen Absender, nachdem sie von der Dekanin keine Unterstützung erhält.
Owen tritt in einem Podcast auf, um über seine Suche nach Emily zu sprechen. Er behauptet, sich ins System der Uni gehackt zu haben, um an die Liste der Emilys zu kommen, und präsentiert ein Lied, das er für die vermisste Emily geschrieben hat. Nachdem er sich als Pizzalieferant auf eine Party der über dreihundert Emilys eingeschlichen hat, die er angeschrieben hatte, wird er von Emily Thewlis entdeckt. Diese droht, die Polizei zu rufen, und die Emilys jagen ihn weg. Er flieht mit Emily Raine im Schlepptau. Nach diesem Vorfall verliert Owen seinen Job.
Emily Raine und Owen kommen sich näher. Einige Zeit später meldet sich jene Emily, die er im Club kennengelernt hatte, deren Name eigentlich Amelie lautet. Er geht mit ihr in eine Bar, und sie unterhalten sich, doch ihr Gespräch wird unterbrochen, als ihn Leute als den E-Mail-Schreiber erkennen. Amelie und Owen erkennen, dass ihre Beziehung unter der öffentlichen Aufmerksamkeit, der sie beide durch Owen ausgesetzt sind, keine Zukunft hat. Unterdessen reicht Emily Raine ihre Projektarbeit ein und beendet die Beziehung zu ihrem On-Off-Partner Tristan. Als sie in ihre Wohnung zurückkehrt, findet sie Owen vor, der die Unterlagen für ihre Abschlussarbeit entdeckt. Owen ist entsetzt und verlässt sie.
Emily tritt im selben Podcast auf, in dem auch Owen war, und gibt zu, hinter Owens Eskapaden zu stecken. In ihrer Abschlusspräsentation gesteht sie, dass sie sich in ihr Studienobjekt Owen verliebt hat und dass nicht Owen das System gehackt hat, sondern sie ihm die Mailadressen gab. Nachdem Owen den Saal verlassen hat, bricht Emily ihre Präsentation ab und eilt hinaus, um sich persönlich bei Owen zu entschuldigen, was dieser schließlich annimmt, und die beiden küssen sich.
Die deutschsprachige Synchronisation übernahm die RC Production. Dialogregie führte Manuel Straube, der auch das Dialogbuch schrieb.
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher |
|---|---|---|
| Emily Raine | Angourie Rice | Paulina Rümmelein |
| Anna | Cora Kirk | Magdalena Höfner |
| Dean Watkinson | Minnie Driver | Christin Marquitan |
| Emily Gregor | Alexandra Finnie | Eva Gerngroß |
| Emily Horsefield | Trudy Akobeng | Céline Schwarz |
| Emily Palmer | Yali Topol Margalith | Karolina Nägele |
| Emily Potts | Tash Major | Madiha Kelling Bergner |
| Emily Santis | Lois Mackie | Meryem Basar |
| Emily Thewlis | Kat Ronney | Janin Stenzel |
| Emily Traore | Sibusisiwe Nyoni | Peggy-Sue Emmler |
| Fairy Emily | Sadie Soverall | Laura Oettel |
| Freya | Isabella Laughland | Rubina Nath |
| Kyle | Anthony J. Abraham | Flemming Stein |
| Laura Lewis | Nadia Parkes | Lydia Morgenstern |
| Louis | Charles Humphreys | Patrick Roche |
| Matt | Jack Riddiford | Dennis Herrmann |
| Owen Brompton | Spike Fearn | Sebastian Fitzner |
| Prof. Westlake | Prasanna Puwanarajah | Manuel Straube |
| Rhea | Amber Grappy | Elisa Bannat |
| Tristan | Timothy Innes | Marco Eßer |
Der Film wurde von Working Title Films und Parkville Pictures produziert. Als Produzenten fungierten Tim Bevan, Eric Fellner und Olivier Kaempfer. Die Dreharbeiten fanden unter dem Arbeitstitel CC: Emily im August und September 2025 in Manchester in England statt.
Die Kamera führte Rachel Clark, die Musik schrieb Morgan Kibby, die Montage verantwortete Phil Hignett. Das Production-Design gestaltete Bobbie Cousins und das Kostümbild Sara Hassan. Regisseurin Alicia MacDonald gab mit dem Film ihr Spielfilmdebüt.
Ein Trailer wurde im April 2026 veröffentlicht. In Großbritannien kam der Film am 22. Mai 2026 in die Kinos.
Anfang September 2026 erfolgten Vorstellungen am Fünf Seen Filmfestival. Der deutsche Kinostart war am 10. September 2026 im Verleih von Universal Pictures.
Der Soundtrack zum Film wurde bei Back Lot Music veröffentlicht.
Am 8. September 2026 waren 65 der 73 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv, bei einer durchschnittlichen Bewertung von 7,0 von 10 Punkten. Bei Metacritic erhielt der Film am 8. September 2026 einen Metascore von 60 von 100 möglichen Punkten, der auf 24 Rezensionen basierte.
Filmdienst.de vergab zwei von fünf Sternen und bezeichnete die Produktion als nur leidlich unterhaltsame romantische Komödie, die dem Film mit Themen um Datensicherheit und „MeToo“-Proteste viel von seiner beabsichtigten Leichtigkeit nehme. Auch in der Erzählung von der Liebe als Voraussetzung von privatem Glück und Lebenssinn fehle es an originellen Ideen.
Gaby Sikorski bewertete die Produktion auf filmstarts.de mit 3,5 von 5 Sternen und bezeichnete diese als herzerwärmend und vorhersehbar. Hier werde das komplette RomCom-Programm in Perfektion abgespielt – und zwar mit viel peppiger Musik und in einem durchgängig flotten Tempo, was nicht nur für die Bilder, sondern auch für die Dialoge gelte. So manches erinnere hier an Glanzleistungen aus der britischen RomCom-Geschichte wie Vier Hochzeiten und ein Todesfall, Bridget Jones oder Notting Hill.
Ilija Glavas (sechs von zehn Punkte) nannte den Streifen auf kinomeister.de eine warmherzige und unterhaltsame Romantikkomödie, die klassische Genreformeln nicht neu erfinde, sie aber mit genügend Charme, Humor und Selbstironie präsentiere. Dank der überzeugenden Hauptdarsteller bleibe der Film trotz einiger Ungereimtheiten ein sympathischer Beitrag zum Genre.
Bianka Piringer bewertete die Produktion auf film-rezensionen.de ebenfalls mit acht von zehn Punkten. Mit einem hervorragenden Spike Fearn in der Hauptrolle, pfiffigen, zeitgemäßen Ideen und rauem britischem Charme treffe der Film ins Schwarze.