
Finnkampen (schwedisch wörtlich „der Finnenkampf“) in Schweden oder in Finnland Sverigekampen (schwedisch „der Schwedenkampf“) bzw. Ruotsi-ottelu (finnisch „Schwedenkampf“) oder auch Suomi–Ruotsi-maaottelu (finnisch „Finnland-Schweden-Länderkampf“) ist ein Länderkampf in Leichtathletik, der jährlich zwischen Schweden und Finnland ausgetragen wird. Für beide Sportnationen hat der Wettbewerb einen relativ hohen Stellenwert, direkt nach den internationalen Leichtathletik-Großereignissen.
Der erste Wettkampf fand 1925 statt und wurde anfangs ausschließlich von männlichen Athleten bestritten. 1940 wurde, abweichend vom üblichen Format, ein Dreiländerkampf zwischen Finnland, Schweden und Deutschland ausgetragen. Der Wettkampf fand im Olympiastadion Helsinki statt. Nach dieser Ausgabe wurde der Finnkampen aufgrund des Zweiten Weltkriegs bis 1945 nicht mehr ausgetragen. Seit 1945 ist der Wettkampf eine regelmäßige, jährliche Veranstaltung, seit 1953 gibt es auch eine Frauen-Wertung. In jeder Disziplin (mit Ausnahme des Staffellaufs) treten drei Wettkämpfer pro Land an.
Hauptsächliche Austragungsorte sind abwechselnd die beiden Hauptstädten Helsinki (Helsingfors) und Stockholm (Tukholma). Von 1999 bis 2012 war das Ullevi-Stadion in Göteborg (Göötepori) der schwedische Austragungsort. 2016, 2018 und 2020 fand der Wettkampf in der finnischen Stadt Tampere (Tammerfors) statt.