Der Führungsstab der Flakschul-Division ging am 5. November 1944 durch Zusammenlegung der bis dato existierenden Stäbe des Höheren Kommandeurs der Flakartillerie-Schulen sowie des Höheren Kommandeurs der Feld-Flakartillerie-Schulen hervor, dessen Kommandeur GeneralmajorKarl Veith wurde. Die Flakschul-Division war für die truppendienstliche Führung der Flak-Schulen sowie die Ausbildungen der Rekruten mit Sitz in Braunschweig verantwortlich und wurde am 13. April 1945 aufgelöst, nachdem durch den alliierten Vormarsch das Reichsgebiet in Nord- und einen Südkampfraum gespalten war. Ihr Nachfolger wurde die Flak- Schul- und Ersatz-Division Nord. Unterstellt waren folgende schulische Einrichtungen:
Flaklehr- und Versuchsabteilung 700 für Erprobung und Einsatz des Schmetterling
Flaklehr- und Versuchsabteilung 900 (o) für Erprobung und Einsatz des Föhn-Gerätes (aufgestellt am 5. Februar 1945) 3. Batterie am 7. März 1945 an der Brücke von Remagen
Flaklehr- und Versuchsabteilung W für Erprobung und Einsatz der V 1
Georg Tessin:Verbände und Truppen der Deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945: Die Landstreitkräfte: Namensverbände. Biblio-Verl., 1980, ISBN 978-3-7648-0941-6, S.263 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche).
Belege
↑Karl-Heinz Hummel:Die deutsche Flakartillerie 1935–1945. Ihre Großverbände und Regimenter. VDM, Zweibrücken 2010, ISBN 978-3-86619-048-1, S.117–118.