| Fliesen-Zentrum Deutschland GmbH | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| Sitz | Föhren, |
| Leitung | Johannes Friedrich |
| Mitarbeiterzahl | 496 (2022) |
| Umsatz | 120,4 Mio. Euro (2022) |
| Branche | Fliesenhandel |
| Website | www.fliesen-zentrum.eu |
| Stand: 31. Dezember 2022 | |
Die Fliesen-Zentrum Deutschland GmbH ist ein Fliesengroß- und Einzelhändler mit Hauptsitz in Föhren. Es ist mit mehreren Standorten in Deutschland vertreten. Das Unternehmen befindet sich im Besitz der Familie Friedrich.
Hervorgegangen ist das Unternehmen aus dem durch Peter Philipp Friedrich (1868–1928) gegründeten Fachgeschäft für Baustoffe, Naturstein und Fliesen.
Zur Zeiten des deutschen Wirtschaftswunders firmierte das Unternehmen unter dem Namen Platten Friedrich Trier unter der Leitung von Michael Friedrich (1931–1998) und Kaufmann Artur Friedrich (* 1934).
Nach dem Abflauen des Wiederaufbaus und mit der verstärkten Nachfrage von Privathaushalten konzentrierte sich Artur Friedrich auf die Belieferung des Fliesenhandwerks und Fliesenhandels.
Mit der deutschen Wiedervereinigung expandierte das Unternehmen nach Leipzig (1990). In den Folgejahren entstanden neue Niederlassungen in Berlin (1993), Magdeburg (1994), Erfurt (1996), München (2007), Hamburg (2010) und Nürnberg (2015).
Der Sitz des Unternehmens war bis Anfang 2024 in Kenn bei Trier, dann erfolgte der Umzug nach Föhren in den Industriepark Region Trier.
Anfang November 2024 wurde ein Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beim zuständigen Amtsgericht in Wittlich gestellt.
Am 4. August 2026 wurde bekannt, dass das Amtsgericht Wittlich am 31. Juli 2026 erneut die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Fliesen Zentrum Deutschland GmbH mit Sitz in Föhren angeordnet hatte (Aktenzeichen 7a IN 85/26). Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Ingo Grünewald bestellt. Das 1890 gegründete Unternehmen betrieb zu diesem Zeitpunkt zwölf Standorte in Deutschland, darunter das Hauptlager im Industriepark Region Trier, und beschäftigte rund 400 Mitarbeiter. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens wurde die Suche nach einem Investor eingeleitet.
Niederlassungen befinden sich in Berlin-Charlottenburg, Berlin-Spandau, Berlin-Steglitz, Berlin-Tempelhof, Dresden, Dresden-Zeitenströmung, Erfurt, Großbeeren bei Berlin, Hamburg-Allermöhe, Hannover, Leipzig, Magdeburg, München, Münster, Nürnberg, Straubing, Trier-Föhren und Wiesbaden.
Koordinaten: 49° 51′ 53,6″ N, 6° 48′ 38,2″ O