Flydubai wurde 2008 gegründet und während der Aufbauphase durch die ebenfalls staatliche Emirates unterstützt, operiert aber selbstständig und gehört nicht zur Emirates Group. Konkurrenten von Flydubai sind Air Arabia und Jazeera Airways, wobei Letztere ebenfalls von Dubai aus operiert.
Am 18. November 2025 wurde bekannt gegeben, dass die Gesellschaft auf der Dubai Air Show einen Vorvertrag über 150 A321neo unterzeichnet habe, mit geplanter Auslieferung ab 2031. Damit würde Flydubai zum ersten Mal Airbus-Flugzeuge einsetzen.
Mit Stand November 2023 besteht die Flotte der Flydubai aus 96 Flugzeugen unterschiedlicher Varianten der Boeing 737, mit einem Durchschnittsalter von 5,7 Jahren:
Am 19. März 2016 stürzte eine Boeing 737-800 der Flydubai (LuftfahrzeugkennzeichenA6-FDN) aus Dubai kommend beim Durchstarten aus einer Höhe von rund 1.200 Metern ab und schlug in steilem Winkel auf dem Flughafengelände des Flughafens Rostow am Don auf. Alle 62 Insassen, 55 Passagiere und sieben Crewmitglieder, kamen ums Leben.
Am 30. September 2026 ging Flug FZ 1073 von Dubai nach Tel Aviv mit 174 Passagieren, davon 166 Israelis, in einen Sturzflug über. Der Copilot hatte mutmaßlich versucht, das Flugzeug zum Absturz zu bringen. Das Flugzeug wurde bei dem Vorfall in der Luft beschädigt. Der Copilot hatte bei der Fluggesellschaft Oman Air, bei der er vorher gearbeitet hatte, wegen islamistischer Einstellungen als Sicherheitsrisiko gegolten.
12flydubai Fleet Details and History.In:planespotters.net.18.November 2025,archiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am3.August 2018;abgerufen am 18.November 2025(englisch).
↑Gewalttat in Flydubai-Maschine: Netanyahu würdigt angegriffenen Piloten als »wahren Helden«. In: Der Spiegel. 1.Oktober 2026, ISSN2195-1349 (spiegel.de[abgerufen am 1.Oktober 2026]).