| Forsthartl (Streusiedlung) | ||
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| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Gmünd (GD), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Gmünd in Niederösterreich | |
| Pol. Gemeinde | Brand-Nagelberg (KG Steinbach) | |
| Ortschaft | Steinbach | |
| Koordinaten | 48° 48′ 50″ N, 15° 0′ 6″ O | |
| Höhe | 535 m ü. A. | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Forsthartl ist eine Streusiedlung in der Marktgemeinde Brand-Nagelberg im Bezirk Gmünd in Niederösterreich.
Die Streusiedlung befindet sich unmittelbar am nördlichen Ende des Hartlwaldes an einem alten Verkehrsweg, der bis nach Gmünd führt und auch vom Eisenwurzenweg benutzt wird. Die Streusiedlung kann vom Norden leicht über die Waldviertler Straße erreicht werden. Am 1. April 2020 umfasste die Streusiedlung 6 Gebäude.
In Folge der Theresianischen Reformen wurde der Ort dem Kreis Ober-Manhartsberg unterstellt. Im Jahr 1822 wurde er als Dorf mit neun Häusern genannt, das nach Schrems eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Schrems besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Mit dem Umbruch 1848 war er bis 1867 dem Amtsbezirk Litschau zugeteilt. Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Forsthartl keine Gewerbetreibenden ansässig. Bis zur Konstituierung der Gemeinde Brand-Nagelberg war der Ort ein Teil der damaligen Gemeinde Steinbach.