Frances Scholz

Frances Scholz mit Walter Dahn 1996 vor einem Gemälde in der Villa Waldberta
Frances Scholz mit Walter Dahn in der Villa Waldberta (1996)

Frances Scholz (* 1962 in Washington, D.C.) ist eine deutsch-US-amerikanische Künstlerin. Sie ist Professorin für Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK Braunschweig).

Leben

Frances Scholz studierte von 1982 bis 1988 an der Hochschule der Künste Berlin bei Kuno Gonschior freie Malerei. Bereits zu Anfang ihres Studiums erhielt sie 1983 das Peter Mertes-Stipendium des Bonner Kunstvereins. Es folgte 1992 der Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen, 1995 das Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium und das Stipendium des Künstlerhauses Villa Waldberta der Stadt München, 1996 ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds (Bonn), 1999 das Stipendium der Deutschen Akademie Rom (Villa Massimo) und 2002 ein Auslandsstipendium in Los Angeles des Landes Nordrhein-Westfalen. 2016 war Frances Scholz „Artist in Residence“ der Chinati Foundation in Marfa (Texas).

Arbeiten der Künstlerin wurden unter anderem in diesen Institutionen gezeigt: CAPC Museum (Bordeaux), Museum Abteiberg (Mönchengladbach), Bonner Kunstverein, Albrecht Dürer Gesellschaft (Nürnberg), Kunsthalle Düsseldorf, Kunstverein Arnsberg, Neuer Aachener Kunstverein (NAK), Museum of Contemporary Art (MOCA, Los Angeles), Museum Ludwig (Köln), Bundeskunsthalle (Bonn), Kunstverein Hannover. Permanente Werke sind das Wandgemälde „Waterloo“ von 2009 im Orchesterzentrum NRW (Dortmund) sowie die Arbeit „Porenbau“ von 2001 in der Rotunde des Biocenters der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.


An den Filmprojekten von Frances Scholz beteiligten sich zahlreiche bekannte Künstler, Musiker, Autoren und Schauspieler wie John Kelsey, Norman Klein, Chris Kraus, Andreas Neumeister, Julia Scher, Kasper König, Cosima von Bonin, „Cyan Kid“, Per Mertens, „The Warnings and Mark von Schlegell“ und Paul Giamatti. Die Filme wurden unter anderem im Witte de With (Rotterdam), MAMCO (Genf), Arnolfini (Bristol), in der Greene Naftali Gallery (New York), im Kölnischen Kunstverein und im Berliner Kino Babylon aufgeführt.

Frances Scholz ist seit 2002 Professorin für Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK Braunschweig). 2008 heiratete sie den US-amerikanischen Schriftsteller und Kunsttheoretiker Mark von Schlegell, mit dem sie in Köln lebt.

Ausstellungen

Einzelausstellungen

Gruppenausstellungen

Literatur

Personendaten
NAME Scholz, Frances
KURZBESCHREIBUNG deutsch-US-amerikanische Künstlerin (Malerei, Zeichnungen)
GEBURTSDATUM 1962
GEBURTSORT Washington, D.C.