Frank D. Stacey

Frank Donald Stacey (* 21. August 1929 in Essex) ist ein australischer Geophysiker.

Stacey studierte an der Universität London mit dem Bachelor-Abschluss 1950 und der Promotion 1953. Als Post-Doktorand war er 1953 bis 1956 an der University of British Columbia in Vancouver. Von 1961 bis 1964 war er Gassiot Fellow der Royal Society für Geomagnetismus an der Meteorological Office Research Station der University of Cambridge. Er war ab 1964 Reader und 1971 bis 1990 Professor für Angewandte Physik an der University of Queensland. Ab 1997 war er bei CSIRO Exploration and Mining.

Er ist unter anderem für Arbeiten über Gesteins-Magnetismus bekannt, wobei er die Arbeiten von Louis Néel in den 1950er Jahren erweiterte. Hier führte er den Begriff der Pseudo-Einzeldomäne ein (kollektives Verhalten von mehreren Domänen als ob sie eine Einzige wären). Er entwickelte eine Zustandsgleichung für hohe Drücke mit Anwendungen auf Materialien im unteren Mantel und Erdkern und schrieb ein verbreitetes Lehrbuch über die Geophysik der Erde.

1968 erhielt er einen D.Sc. der Universität London. 1979 wurde er Fellow der Australian Academy of Science. 1966/67 war er Chairman des Zweiges Queensland des Australian Institute of Physics. Er ist Fellow der American Geophysical Union.

1994 erhielt er die Louis Néel Medal.

Schriften

Einzelnachweise

  1. ↑ Frank D Stacey. In: EGS Awards - Louis Neel Medal - 1994. Abgerufen am 16. März 2026 (englisch).
Personendaten
NAME Stacey, Frank D.
ALTERNATIVNAMEN Stacey, Frank Donald (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG australischer Geophysiker
GEBURTSDATUM 21. August 1929
GEBURTSORT Essex