Franz Daxecker (* 24. Mai 1945 in Munderfing, Oberösterreich) ist ein österreichischer Ophthalmologe und Wissenschaftshistoriker.
Daxecker war von 1959 bis 1965 Schriftsetzer. Von 1965 bis 1970 besuchte er das Bundesaufbaugymnasium Horn, wo er die Matura mit Auszeichnung erlangte. Er studierte Medizin an der Universität Innsbruck und promovierte dort 1975. Im Jahr 1985 wurde er mit der Schrift Beiträge zur Biometrie des Auges habilitiert und 1993 zum tit. ao. Professor ernannt.
Ab dem 1. August 1988 war Daxecker stellvertretender Vorstand der Klinik für Augenheilkunde und Optometrie der Medizinischen Universität Innsbruck und 2006/2007 deren supplierender Vorstand.
Seine ophthalmologischen Publikationen betreffen die Refraktionsbestimmung (Brillenbestimmung) mit dem Laser, die Berechnung von Intraokularlinsen, den Einfluss der Ultraviolettstrahlung auf das Auge sowie die Therapie der Augentumore.
Daxecker publizierte intensiv zum Astronomen Christoph Scheiner, aber auch zu Oswald von Wolkenstein, Christoph Grienberger, Johann Anton Scopoli, Felice Fontana, Pietro Andrea Mattioli, Ludwig Mauthner, Richard Seefelder, Dohrmann Kaspar Pischel, Kaspar Pischel, Friedrich von Herrenschwand, Burghard Breitner und Herbert Schober. Weitere Schriften betreffen Brillendarstellungen des Mittelalters, die Geschichte der Medizinischen Universität Innsbruck sowie Heilpflanzen des Mittelalters in der Augenheilkunde. Außerdem verfasst er Beiträge zu Lexika.
als Herausgeber
weitere Beiträge
| Personendaten | |
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| NAME | Daxecker, Franz |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Ophthalmologe und Wissenschaftshistoriker |
| GEBURTSDATUM | 24. Mai 1945 |
| GEBURTSORT | Munderfing |