Zu Franzenheim gehören auch die Wohnplätze Michelshof, Staudenhof, Weisgerber Hof, Zur Pellinger Mühle, Bernardshof und Welschenborn.
Franzenheimer Bach bezeichnet einen Abschnitt des Olewiger Baches im Einzugsgebiet der Mosel.
Geschichte
1098 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt als Brumtesma – Ort, wo Elche vorkommen.
Franzenheim war bis zum Ende des 18. Jahrhunderts eine eigenständige Herrschaft, die dem Domkapitel zu Trier gehörte und zu der auch die benachbarte Ortschaft Kernscheid gehörte.
Bevölkerungsentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Franzenheim, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:
Christian Minn wurde 2014 Ortsbürgermeister von Franzenheim. Bei der Direktwahl am 26.Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 88,67% und am 9.Juni 2024 als einziger Bewerber mit 85,4% jeweils für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.
Minns Vorgänger Johann Jäckels übte das Amt von 1994 bis 2014 aus.
Johann Jäckels (* 1949/1950), Ortsbürgermeister von 1994 bis 2014, wurde für seine Verdienste um die Weiterentwicklung der Ortsgemeinde im Januar 2015 zum Ehrenbürger ernannt.
Literatur
Ernst Wackenroder: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Band 15, Abt. 2. L. Schwann, Düsseldorf 1936 (Die Kunstdenkmäler des Landkreises Trier), Nachdruck vom Verlag der Akademischen Buchhandlung Interbook, Trier 1981, S.127.
↑Wolfgang Jungandreas: Historisches Lexikon der Siedlungs- und Flurnamen des Mosellandes. Trier 1962, S. 412.
↑Georg Bärsch: Beschreibung des Regierungs-Bezirks Trier: nach amtlichen Quellen bearbeitet und im Auftrage der Königl. Preuß. Regierung, Lintz, 1849, S.59 (Google Books)