Fred Wehle

Fred Wehle (eigentlich Alfred Wehle; * 20. August 1924 in Zittau; † 2000) war ein deutscher Grafiker.

Leben und Werk

Wehle absolvierte von 1939 bis 1943 eine Lehre als Feinmechaniker. Danach wurde er zur Wehrmacht eingezogen und nahm am Zweiten Weltkrieg teil. Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft arbeitete er von 1945 bis 1950 in Zittau als Grafiker und Bühnenmaler. Von 1950 bis 1953 studierte er an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Danach war er als Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR in Eckartsberg als freischaffender Grafiker tätig. Neben den üblichen gebrauchsgrafischen Arbeiten machte er gelegentlich auch buchgestalterische Arbeiten für lokale und regionale Publikationen, wobei er auch mit seiner Frau, der autodidaktischen Grafikerin Ingeborg Wehle, zusammenarbeitete. Nach dem Tod seiner Witwe wurde er auf den Pulsnitzer Friedhof umgebettet.

Werke (Auswahl)

Druckgrafik

Buchillustration

Baubezogene Kunst

Ausstellungen (mutmaßlich unvollständig)

Einzelausstellung

Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. der DDR

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Sabine Schubert: Ausstellungsbeginn in Kunsthalle und Rietschel-Geburtshaus. In: Pulsnitzer Anzeiger, April 2024, S. 4.
  2. ↑ Wehle, Alfred geb. 1924, Wehle, Ingeborg geb. 1933 Speisesaal VEB Oberlausitzer Textilbetriebe „Lautex“ Zwickau, Trennwandgestaltung [Gemeinschaftsarbeit]. 1983. In: Deutsche Digitale Bibliothek. Abgerufen am 2. August 2024.
  3. ↑ 2. Jahresausstellung: Lausitzer bildende Künstler, Ausstellungskatalog
  4. ↑ 3. Jahresausstellung Lausitzer Bildender Künstler, Görlitz. Abgerufen am 31. Januar 2025.
Personendaten
NAME Wehle, Fred
ALTERNATIVNAMEN Wehle, Alfred (wirklicher Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Grafiker
GEBURTSDATUM 20. August 1924
GEBURTSORT Zittau
STERBEDATUM 2000