Frederick Cooper

Frederick Cooper (* 27. Oktober 1947 in New York City, USA) ist ein US-amerikanischer Historiker, dessen Forschungsgebiete die Geschichte Afrikas, insbesondere die Kolonisierung und Dekolonisierung in Afrika südlich der Sahara sind. Er ist emeritierter Professor für Geschichte der New York University.

Leben

Cooper studierte an der Stanford University, wo er 1969 den Bachelor-Abschluss mit Auszeichnung machte, und wurde 1974 an der Yale University zum Ph. D. promoviert. Zu Beginn seines Studiums befasste er sich mit der Arbeiterbewegung Afrikas, konzentrierte sich jedoch später auf das Gebiet des Kolonialismus.

Nach einer Tätigkeit als Assistant bzw. Associate Professor an der Harvard University (1974–1982) lehrte er von 1982 bis 2001 als Professor an der University of Michigan, wo er von 1999 bis 2001 der Geschichtsabteilung vorstand. 2001 wurde Cooper in die American Academy of Arts and Sciences aufgenommen. Von 2002 bis zu seiner Emeritierung 2020 war er Geschichtsprofessor an der New York University.

Gastprofessuren führten ihn an die École des hautes études en sciences sociales (EHESS) in Paris (1985, 1998, 2003), die Universität Paris VII „Diderot“ (1992), die Pariser École normale supérieure (2000), die Zweigstelle der New York University in Shanghai (2014) sowie das Institut d’études politiques (Sciences Po) in Bordeaux (2018).

Preise und Auszeichnungen

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Book of Members 1780–present, Chapter C. (PDF; 1,3 MB) In: amacad.org. American Academy of Arts and Sciences, abgerufen am 1. Mai 2022 (englisch).
  2. ↑ Jane Burbank and Frederick Cooper win 2023 Toynbee Prize. In: toynbeeprize.org. Toynbee Prize Foundation, 28. April 2022, abgerufen am 1. Mai 2022 (englisch).
Personendaten
NAME Cooper, Frederick
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanischer Historiker
GEBURTSDATUM 27. Oktober 1947
GEBURTSORT New York City, USA