
Frederick George Edwards (* 11. Oktober 1853 in London; † 28. November 1909 in Potters Bar bei London) war ein britischer Organist, Musikjournalist und Musikhistoriker.
Frederick George Edwards besuchte bis 1869 das King’s College London. Er begann danach eine kaufmännische Ausbildung. Zugleich nahm er Orgelunterricht und trat 1873 erstmals in der Exeter Hall auf. 1875 begann er ein Musikstudium an der Royal Academy of Music, wo der Organist Charles Steggall zu seinen Lehrern zählte. Anschließend fungierte er an mehreren Londoner Kirchen als Organist.
Daneben betätigte er sich als Journalist und schrieb mehrere Artikel über die Geschwister Brontë für das 1886 gegründete Magazin British Weekly. 1891 publizierte er erstmals einen Aufsatz in der renommierten Zeitschrift The Musical Times, deren Herausgeber er vom April 1897 bis zu seinem Tod war.
Unter dem Kürzel „F. G. E.“ verfasste er außerdem 21 Artikel für das Dictionary of National Biography.
Edwards war mit vielen namhaften Musikern und Musikwissenschaftlern befreundet, darunter mit Sir George Grove, mit dem ihn auch eine intensive Korrespondenz verband.
Er wohnte zuletzt in Potters Bar, wo er am 28. November 1909 starb.
Die Eltern von Frederick George Edwards waren Frederick Edwards (* 1823) und dessen Frau Elizabeth (* 1819). Er heiratete am 7. August 1879 Lydia Jessie Williams (1853–1955), mit der er zwei Kinder hatte, die Tochter Winifred Jessie Hharriet Edwards (1880–1981) und den Sohn Evan Jeff Edwards (1882–1960).
Die British Library besitzt 13 Bände mit nachgelassenen Manuskripten Edwards, darunter seine Korrespondenzen mit Elizabeth Mounsey, Marie Benecke geb. Mendelssohn Bartholdy, Charles Villiers Stanford, Hubert Parry, Edward Elgar, John Stainer, Arthur Sullivan und George Grove.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Edwards, Frederick George |
| KURZBESCHREIBUNG | britischer Organist und Musikjournalist |
| GEBURTSDATUM | 11. Oktober 1853 |
| GEBURTSORT | London |
| STERBEDATUM | 28. November 1909 |
| STERBEORT | Potters Bar bei London |