Freienbach

Freienbach
Wappen von Freienbach
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Schwyz Schwyz (SZ)
Bezirk: Höfew
BFS-Nr.: 1322i1f3f4
Postleitzahl: 8640 Hurden
8806 Bäch SZ
8807 Freienbach
8808 Pfäffikon SZ
8832 Wilen b. Wollerau
UN/LOCODE: CH FBH (Freienbach)
CH PFK (Pfäffikon)
Koordinaten: 699942 / 229067Koordinaten: 47° 12′ 18″ N, 8° 45′ 28″ O; CH1903: 699942 / 229067
Höhe: 418 m ü. M.
Höhenbereich: 404–1022 m ü. M.
Fläche: 13,80 km²
Einwohner: i17'100 (1. Januar 2026)
Einwohnerdichte: 1239 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
31,4 %
(1. Januar 2026)
Gemeindepräsident: Guido Cavelti (Die Mitte)
Website: www.freienbach.ch
Freienbach mit Sicht auf Pfäffikon
Freienbach mit Sicht auf Pfäffikon
Lage der Gemeinde
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Karte von Freienbach
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Stadt Freienbach
Stadt Freienbach
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Freienbach ist eine politische Gemeinde im Bezirk Höfe des Kantons Schwyz in der Schweiz. Hauptort und weitaus grösster Ortsteil der Gemeinde Freienbach ist Pfäffikon SZ.

Die am Zürichsee gelegene Gemeinde besteht aus fünf Ortschaften: Pfäffikon SZ, Freienbach, Wilen bei Wollerau, Bäch SZ und Hurden.

Freienbach ist bevölkerungsmässig das grösste Gemeinwesen im Kanton Schwyz. Dies liegt nicht zuletzt an der starken Entwicklung der letzten Jahrzehnte, die durch Eröffnung der Autobahn A3 im Jahr 1968 und durch neue Bildungs-, Einkaufs- und Erholungseinrichtungen beschleunigt wurde. Freienbach liegt in der Nähe zur Stadt Zürich und hat eine tiefe Steuerlast, was zahlreiche Zuzüger zur Folge hat. Obwohl für den Ortsteil Pfäffikon SZ ein städtebauliches Konzept erarbeitet wird, definiert sich Freienbach nicht als Stadt, sondern als Gemeinde mit fünf Dörfern. Diese sollen auch in Zukunft eigenständig bleiben. Freienbach ist Teil der Agglomeration Zürich. Auffallend sind einige dominierende Hochhäuser im Ortsteil Pfäffikon SZ. Zum Gemeindegebiet gehören die beiden Inseln Ufenau und Lützelau sowie das Schutzgebiet Frauenwinkel mit dem grössten Schilfgebiet des Zürichsees (Bundesinventar), aber auch ein Teil des Etzelpasses.

Geographie

Die Gemeinde Freienbach liegt am linken Ufer des Zürichsees und am Fusse des Etzels. Die beiden Inseln, Ufnau und Lützelau, im Zürichsee gehören zur Gemeinde. Die Ufnau ist mit Kursschiffen erreichbar.

Die Gemeinde Freienbach ist über den Seedamm mit der Stadt Rapperswil-Jona verbunden. Gemeinsam bilden sie das Zentrum der Agglomeration Obersee. Beim Seedamm findet sich im Zürichsee ein Dreikantonseck (St. Gallen, Schwyz und Zürich) (Welt-Icon).

Die Gemeinde Freienbach liegt an der Autobahn A3 Chur-Zürich. Sie ist zudem über das nationale Bahnnetz gut erschlossen und in das Zürcher S-Bahn-Netz integriert mit folgenden Linien:

Gesamtfläche: 20,31 km²

Von der Gesamtfläche entfallen:

Höhe über Meer

Wappen

Das heutige Gemeindewappen wurde 1948 nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen von der Hofleute-Korporation übernommen und zeigt drei nach rechts schreitende goldene Löwen im roten Feld. Die Symbolik hängt eng mit der historischen Verbindung zum Herzogtum Schwaben zusammen, das die drei übereinander schreitenden Löwen als sogenannte «Stauferlöwen» seit dem 13. Jahrhundert auf Schild und Fahnen trug. Der Bezug zum Herzogtum ergibt sich vom Ufnau-Inselheiligen Adelrich, von dessen Mutter Reginlinde und einem späteren Klosterabt, der ebenfalls dem Herzogengeschlecht von Schwaben angehört haben soll.

Ortschaften

Pfäffikon

Pfäffikon SZ

Pfäffikon (416 m ü. M.) östlich von Freienbach liegt am Fusse des Etzels.

Wilen bei Wollerau

Die Ortschaft Wilen (492 m ü. M.) südwestlich von Freienbach.

Freienbach

Das Dorf Freienbach (418 m ü. M.) westlich von Pfäffikon. Die Pfarrkirche ist dem Ortsheiligen Adalrich geweiht.

Bäch SZ

Die Ortschaft Bäch (410 m ü. M.) westlich von Freienbach.

Hurden

Der Weiler Hurden (408 m ü. M.) nördlich von Pfäffikon.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Gemeinde Freienbach
Jahr Einwohner
18502'058
19002'270
19503'950
19605'423
19708'487
19809'874
199011'332
200013'375
200514'727
2010 15'779
201516'134
2020 16'487
2025 17'221

Einwohner Ende 2025: 17'221 Personen

Religionen – Konfessionen

Wirtschaft

Seedamm-Center
Halten Business Center
Seedamm Plaza – Das Eventhotel
Alpamare
Alpamare - Das Erlebnisbad

Geschichte

Erstmalige geschichtliche Erwähnung: Inseln Ufnau und Lützelau 741 in einer Urkunde des Klosters St. Gallen. Die Dörfer Freienbach, Pfäffikon und Bäch 965, bzw. 972 in den Schenkungsurkunden der Kaiser Otto I. und Otto II. an das Kloster Einsiedeln. Freyenbach ist eine frühere Schreibweise.

Politik

Der Gemeinderat bildet die Exekutive der Gemeinde Freienbach. Er besteht aus 7 Mitgliedern, der alle zwei bzw. vier Jahre neu gewählt wird. Der Sitz der Verwaltung befindet sich im Gemeindehaus Schloss und Dorf in Pfäffikon.

Bei den Nationalratswahlen 2023 betrugen die Wähleranteile in Freienbach: SVP 35,7 % (−2,0 %), FDP 24,3 % (−1,4 %), Mitte 14,7 % (+2,8 %), SP 10,3 % (−2,9 %), glp 5,3 % (−1,4 %), GPS 2,9 % (−0,9 %), EVP 0,4 % (−0,6 %).

Sehenswürdigkeiten

Bilder

Historische Luftbilder

Literatur

Commons: Freienbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Höhenbereiche zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  2. ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  3. ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991-2025. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 22. August 2026 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst).
  4. ↑ Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit 2010-2025. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2026
  5. ↑ Freienbach.ch (Memento des Originals vom 10. August 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. ↑ Topographische Karte der Schweiz. Blatt IX, 1854 (Digitalisat).
  7. ↑ Nationalratswahlen 2023. Freienbach. Bundesamt für Statistik, 22. Oktober 2023, abgerufen am 17. Januar 2025.