Fressac

Fressac
Fressac (Frankreich)
Fressac (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Okzitanien
Département (Nr.) Gard (30)
Arrondissement Le Vigan
Kanton Quissac
Gemeindeverband Piémont Cévenol
Koordinaten 44° 0′ N, 3° 56′ OKoordinaten: 44° 0′ N, 3° 56′ O
Höhe 184–348 m
Fläche 5,89 km²
Einwohner 163 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 28 Einw./km²
Postleitzahl 30170
INSEE-Code

Fressac – Ruine des Château de Fressac

Fressac ist eine südfranzösische Gemeinde im Zentrum des Départements Gard in der Region Okzitanien mit 163 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023). Sie wird vom Bach Conturby durchflossen.

Lage

Fressac liegt am Oberlauf des Conturby ca. 14 km (Fahrtstrecke) nordwestlich der Kantonshauptstadt Quissac in den südlichen Ausläufern der Cevennen in einer Höhe von ca. 210 m ü. d. M. Nächstgelegene Großstadt ist Montpellier (ca. 59 km südlich). Das Klima ist gemäßigt; Regen fällt verteilt über das ganze Jahr.

Wirtschaft

Die Bewohner der Gemeinde lebten jahrhundertelang als Selbstversorger von Ackerbau und Viehzucht (Schafe, Ziegen). Heute sind die Forstwirtschaft und der Tourismus von Bedeutung.

Geschichte

Die Burg von Fressac war sowohl in den Hugenottenkriegen (1562–1598) als auch im Kamisardenaufstand (1702–1704) von strategischer Bedeutung.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr1800185119011954199920171. Januar 2023
Einwohner129120986987162163

Der kontinuierliche Rückgang der Einwohnerzahlen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ist im Wesentlichen auf die Mechanisierung der Landwirtschaft und den damit einhergehenden Verlust an Arbeitsplätzen zurückzuführen. Diese Entwicklung kam erst in den 1990er Jahren zum Stillstand als sich einige Neusiedler aus Quissac und Umgebung hier niederließen.

Sehenswürdigkeiten

Brücke über den Conturby, Fundort von Ammoniten etc.
Commons: Fressac – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Fressac – Karte mit Höhenangaben
  2. ↑ Quissac/Fressac – Klimatabellen
  3. ↑ Fressac – Château
  4. ↑ Fressac – Château in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)