| Frickberg | ||
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| Frickberg von Südwesten | ||
| Höhe | 650 m ü. M. | |
| Lage | Kanton Aargau, Schweiz | |
| Gebirge | Tafeljura | |
| Dominanz | 2,14 km → Schinberg | |
| Schartenhöhe | 125 m ↓ Passübergang bei Grossberg | |
| Koordinaten | 645610 / 262728 | |
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Der Frickberg ist ein Berg des Tafeljuras im Schweizer Kanton Aargau. Er ist die am weitesten im Westen liegende Erhebung im Areal des Landschaftschutzgebiets Aargauer Tafeljura, das im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung definiert ist.
Der Berg liegt zwei Kilometer nordöstlich von Frick und erhebt sich rund 300 Meter über das Tal der Sissle. Sein Nordhang liegt in der Gemeinde Kaisten und der Südosthang in Böztal. Der Berg bildet über den steilen Abhängen ein rund einen Kilometer langes Plateau, das auf der Südseite im Bergvorsprung «Chapf» und im Südosten im schmalen Grat «Stift» ausläuft. Mit diesem Kamm hängt der Frickberg über die Scharte in der Rodungslichtung «Grossberg» mit den nächsten Bergen und indirekt mit dem nächsthöheren Schinberg zusammen.
Im geologischen Aufbau besteht der Frickberg im Wesentlichen aus vier Schichten: Über Gipskeuper und Opalinuston liegen Kalksteinlagen der Passwang-Formation und darüber Hauptrogenstein. Auf dem Gipfelplateau liegt eine dünne Schicht von Ablagerungen aus dem Quartär.
Am westlichen Berghang verläuft die Kaistenbergstrasse, die direkte Strassenverbindung von Frick nach Kaisten und Laufenburg (Kantonsstrasse 462).
Der Berg ist vollständig bewaldet. Die Bergwälder sind von einem Netz von Wirtschaftswegen durchzogen. Mehrere Flächen an den Steilhängen des Schinbergs sind als kantonale Waldreservate geschützt. Auf der Südseite sind Wiesenparzellen beim Rebgebiet von Hornussen als Schutzgebiet des Bundesinventars der Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung ausgewiesen. Und am Hangfuss ist neben der Autobahn A3 ein ehemaliges militärisches Geländepanzerhindernis als Naturschutzgebiet «Hämmerei» von Pro Natura registriert. 2020 richtete der Naturschutzverein Frick am Bergstock den «Naturpfad Frickberg» ein.
Auf dem Frickberg steht ein 2012 montierter, 66 Meter hoher Stahlgitterturm, der als Sendemast für Lokalradios, digitales Radio, Rettungsdienste und Mobilfunk dient.