| Schinberg | ||
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| Schinberg von Nordwesten (links im Bild), rechts der Frickberg, im Vordergrund DSM-Werk in Sisseln | ||
| Höhe | 723 m ü. M. | |
| Lage | Kanton Aargau, Schweiz | |
| Gebirge | Tafeljura | |
| Dominanz | 7,35 km → Zeihergutsch | |
| Schartenhöhe | 169 m ↓ Passübergang nordöstlich Elfingen | |
| Koordinaten | 647691 / 263844 | |
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Der Schinberg ist ein Berg des Tafeljuras im Schweizer Kanton Aargau. Er ist der höchste Berg im Areal des Landschaftschutzgebiets Aargauer Tafeljura, das im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung definiert ist.
Der Berg liegt östlich von Ittenthal, zu dessen Gemeindegebiet er bis 2009 mehrheitlich gehörte; seit der Fusion Ittenthals mit der Nachbargemeinde liegt der Bergstock mehrheitlich auf dem nun erweiterten Gemeindegebiet von Kaisten. Nur der östliche Berghang befindet sich im Gebiet von Sulz, seit 2010 ein Ortsteil der Stadt Laufenburg.
Der Schinberg erhebt sich auf drei Seiten steil über die Bergumgebung. Der höchste Punkt liegt auf 723 m ü. M. Der Berg bildet ein leicht gegen Süden abfallendes Plateau, das nur im Südosten mit den benachbarten Höhenzügen verbunden ist. Der anschliessende Berg mit einer Gipfelkuppe auf ungefähr 635 m ü. M. heisst «March»; südlich liegt die Anhöhe Moos (623 m ü. M.) auf dem Gebiet der Gemeinde Böztal. Im Westen schliesst der Frickberg (650 m ü. M.) die Bergreihe ab.
Im geologischen Aufbau besteht der 200 Meter hoch über die Umgebung aufragende Berg im Wesentlichen aus drei Schichten: Über Opalinuston liegen Kalksteinlagen der Passwang-Formation, und die höchste, mächtige Lage besteht aus Hauptrogenstein.
Während die Fläche auf dem Plateau landwirtschaftlich genutzt wird, sind die Gipfelzone und die Berghänge bewaldet. Die Wälder an den Steilhängen des Schinbergs sind im kantonalen Waldreservat «Schinberg» geschützt.
Über den Berg und zum Aussichtspunkt an seinem Nordrand führt der Fricktaler Höhenweg. 3,5 Kilometer im Osten steht auf einer nächsten markanten Anhöhe der Cheisacherturm.