
Friedrich Althaus (* 14. Mai 1829 in Detmold; † 7. Juli 1897 in London) war ein deutscher Philologe, Schriftsteller und Übersetzer.
Friedrich Althaus war ein Sohn des lippischen Generalsuperintendenten Friedrich Georg Althaus (1790–1863) und dessen Ehefrau Julie Dräseke, Tochter des Magdeburger Bischofs Johann Heinrich Bernhard Dräseke. Sein älterer Bruder Theodor war Generalsuperintendent; über ihn verfasste er 1888 eine Biographie (Theodor Althaus: ein Lebensbild, Verlag Strauss in Bonn). Julius, sein jüngerer Bruder, ließ sich als Neurologe Mitte der 1860er in England nieder und war dort Gründer eines Krankenhauses. Friedrich schloss ein Philologiestudium ab, ging wie Julius nach England, wirkte als Schriftsteller und Übersetzer und hatte von 1874 an eine Professur am University College London.
Zu dem Forschungsreisenden Alexander von Humboldt pflegte Althaus eine Bekanntschaft, die mit mehreren Besuchsreisen im Jahre 1850 und später belegt ist. Althaus lernte Ferdinand Gregorovius kennen und begleitete ihn 1853 nach Italien, um die Tempelruinen von Paestum zu inspizieren. Daraus entwickelte sich eine Bekanntschaft, die sich in verschiedenen Korrespondenzen aus den Jahren von 1854 bis 1878 widerspiegelt.
1. Band: Lord Palmerston. – Richard Cobden. – Benjamin Disraeli. – John Stuart Mill. – Thomas Carlyle. – W. M. Thackeray. – J. W. M. Turner. – Irland und die Fenier. – Reform und Zukunft. 2. Band: Villeggiatur auf der Insel Wight. – Englische Geizhälse. – Memoiren der Prinzessin Charlotte von England. – Zur Geschichte der englischen Volksspiele
In der Zeitschrift „In Nord und Süd“
In der Familien-Illustrierten „Die Gartenlaube“
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Althaus, Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Hochschullehrer, Autor und Übersetzer |
| GEBURTSDATUM | 14. Mai 1829 |
| GEBURTSORT | Detmold |
| STERBEDATUM | 7. Juli 1897 |
| STERBEORT | London |