Friedrich Eiselein (* 25. November 1829 in Heidelberg; † 6. März 1900 in Konstanz) war ein deutscher Altphilologe, Historiker und Gymnasialprofessor.
Friedrich Eiseleins Eltern waren Antonie, geb. Rehsteiner, und der Bibliothekar und Gymnasiallehrer Joseph Eiselein; zu seinen Geschwistern zählte der Konstanzer Landgerichtspräsident Karl Eiselein (1831–1899). Nach dem Besuch der Gymnasien in Donaueschingen und Karlsruhe studierte Friedrich Eiselein ab 1849 Klassische Philologie an der Universität Freiburg. Von 1852 an wirkte er als Lehramtspraktikant in Villingen und Konstanz; in diese Zeit fällt sein durch den Freiburger Erzbischof Hermann von Vicari vorgenommener Eintritt in die katholische Kirche (1853). Von 1860 bis 1889 lehrte Eiselein als Professor am Konstanzer Gymnasium klassische Sprachen, lebende Sprachen, Geschichte und Mathematik.
Eiselein genoss als Lehrer hohes Ansehen. Er publizierte gelegentlich zu altphilologischen und historischen Themen und beteiligte sich an der Erschließung von Archiven in Konstanz und der Umgebung. Er war Mitglied des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung, dessen Hauptversammlung in Konstanz 1886 er mitgestaltete.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Eiselein, Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Altphilologe, Historiker und Gymnasialprofessor |
| GEBURTSDATUM | 25. November 1829 |
| GEBURTSORT | Heidelberg |
| STERBEDATUM | 6. März 1900 |
| STERBEORT | Konstanz |