Friedrich Feer

Friedrich Feer (* 8. Januar 1790 in Brugg; † 20. November 1865 in Aarau; heimatberechtigt in Brugg und Aarau) war ein Schweizer Unternehmer sowie Stadtammann.

Leben und Wirken

Friedrich Feer war Sohn des Stadtpfarrers Jakob Emanuel Feer und der Pfarrerstochter Elisabeth Froelich. Elisabeth, Tochter des Fabrikanten Jean Zuber wurde 1816 seine erste Ehefrau. Die zweite Ehe ging er 1819 mit Esther, Tochter des Basler Grosshändlers Hans Ulrich Heusler ein.

Feer absolvierte eine kaufmännische Lehre und unternahm zahlreiche Geschäftsreisen. Er wurde 1816 Teilhaber in der Tapetenfabrik seines Schwiegervaters in Rixheim bei Mülhausen. Feer trat 1826 als Compagnon in das Seidenbandunternehmen «Meyer» in Aarau ein, die ab 1826 unter «Meyer & Feer» und ab 1829 unter seinem Namen firmierte. Er baute sie zu einem der grössten und «prosperierendsten» Unternehmen im Aargau aus. Nach seinem Tod führten seine Söhne Fritz und Emil die Fabriken getrennt weiter. Sein ältester Sohn Carl stieg aus dem Unternehmen aus, er war bereits Gross- und Nationalrat sowie Wirtschaftsführer von nationalem Format.

In Aarau wirkte Feer von 1832 bis 1837 als Stadtrat und von 1844 bis 1851 als Stadtammann.

Literatur

Belege

  1. 1 2 3 Andreas Steigmeier: Friedrich Feer. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 3. Januar 2005.
Personendaten
NAME Feer, Friedrich
KURZBESCHREIBUNG Schweizer Unternehmer und Stadtammann
GEBURTSDATUM 8. Januar 1790
GEBURTSORT Brugg
STERBEDATUM 20. November 1865
STERBEORT Aarau, Schweiz