Friedrich Klimke (* 8. Juni 1878 in Golleow, Provinz Schlesien, Preußen, heute polnisch Golejów; † 9. Januar 1924 in Rom) ist ein deutsch-polnischer Philosoph, der der neothomistischen Scholastik zuzurechnen ist.
Nach seinem Beitritt in den Jesuitenorden 1897 nahm Klimke im österreichischen Neu Sandez (Galizien) das Studium der Philosophie auf, das er an der Theologischen Fakultät der Jesuiten im holländischen Valkenburg fortsetzte. Danach studierte an der Krakauer Jagiellonen-Universität Theologie. Er wurde dort noch in den beiden Amtssprachen Polnisch und Deutsch unterrichtet; auch einige seiner wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb er in diesen beiden Sprachen. Nach Verlassen der Universität unterrichtete er drei Jahre lang an einem Gymnasium in Chyriw (Galizien). Nach seiner Priesterweihe 1911 setzte er seine philosophischen Studien in Krakau fort. Dort hielt er ab 1914 eine Professur für Philosophie inne, und 1918 wurde Klimke als außerordentlicher Professor für christliche Philosophie an die Universität Innsbruck berufen. 1920 ging er schließlich als Professor für Geschichte der Philosophie an die Päpstliche Universität Gregoriana in Rom, wo er am 9. Januar 1924 starb.
Klimkes philosophisch-systematisches Hauptwerk ist
Weitere Werke Klimkes sind
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Klimke, Friedrich |
| ALTERNATIVNAMEN | Klimke, Friedrich August |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsch-polnischer Philosoph |
| GEBURTSDATUM | 8. Juni 1878 |
| GEBURTSORT | Golejów |
| STERBEDATUM | 9. Januar 1924 |
| STERBEORT | Rom |