Friedrich Luger, vollständig Friedrich Peter Ludwig Luger (* 17. April 1813 in Lübeck; † 1890 ebenda) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Geistlicher und Autor.
Friedrich Luger war Sohn eines Kaufmanns. Er wuchs in Lübeck auf, wo er zu Ostern 1833 am Katharineum (gemeinsam mit Ernst Curtius und Robert Christian Avé-Lallemant) das Abitur ablegte. Anschließend studierte er, unterstützt durch das Schabbel-Stipendium, evangelische Theologie. Den Bestimmungen der Stiftung gemäß verfasste er zum Abschluss seiner Studien eine biblisch-theologische Arbeit in lateinischer Sprache, die er 1838 auf Deutsch veröffentlichte.
Er war zunächst als Lehrer an der sogenannten Kandidatenschule, dem späteren Progymnasium Dr. Bussenius tätig. Am 16. Oktober 1845 wurde er zum Archidiaconus (2. Pastor) am Dom zu Lübeck berufen. Hier wirkte er fast 40 Jahre bis zu seiner Emeritierung 1894. Er trat als Verfasser von Predigtsammlungen in Erscheinung. Sein Nachfolger wurde Christian Reimpell.
Er war befreundet mit Philipp Friedrich Mader, dem deutschen Pastor in Nizza.
Seit Januar 1847 war er verheiratet mit Amanda, geb. Reuter aus Schönböcken. Das Paar lebte im Predigerhaus des Doms in der Effengrube 2 (alte Hausnummer Marienquartier 800); im Ruhestand wohnte er in der Sophienstraße 1. Er wurde am 28. Mai 1890 auf dem Friedhof an der St.-Jürgen-Kapelle in Lübeck beigesetzt.
| Personendaten | |
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| NAME | Luger, Friedrich |
| ALTERNATIVNAMEN | Luger, Friedrich Peter Ludwig (vollständiger Name); Luger, Friedrich Paul (Falschschreibung) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher evangelisch-lutherischer Geistlicher und Autor |
| GEBURTSDATUM | 17. April 1813 |
| GEBURTSORT | Lübeck |
| STERBEDATUM | 1890 |
| STERBEORT | Lübeck |