

Friedrich Marx (* 20. September 1830 in Steinfeld; † 19. Juni 1905 in Oberdrauburg) war ein österreichischer Schriftsteller und Offizier.
Der Sohn eines Privatbeamten absolvierte die Offizierslaufbahn, wurde 1849 Kadett, 1857 Oberleutnant im 1. Wiener Gendarmerieregiment und 1864 Hauptmann. Nachdem er 1866 in den Ruhestand getreten war, zog er nach Graz und widmete sich seinen schriftstellerischen Neigungen. Seine Dichtungen waren bereits 1862 unter dem Titel Gemüt und Welt erschienen. 1863 folgte das Trauerspiel Olympias, 1869 das Schauspiel Jacobäa von Bayern, 1875 das lyrische Epos Bruno von Kärnten. Von 1870 bis 1872 war Marx Vorsitzender des steiermärkischen Schriftstellerverbandes. 1877 wurde er reaktiviert und nach verschiedenen Verwendungen 1889 zum Kommandanten der steirisch-kärntnerischen k.k. Landwehr Infanterie Regiment „Klagenfurt“ Nr. 4 ernannt. 1890 wurde er zum k.k. Oberst befördert. Seinen dauerhaften Ruhestand verbrachte er ab 1892 in Graz bzw. Oberdrauburg. Marx war mit Peter Rosegger, Robert Hamerling sowie insbesondere mit seinem Verwandten Alfred Meißner (1822–1885) befreundet.
Marx zählt zu den Vertretern der „Norischen Schule“.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Marx, Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Schriftsteller und Offizier |
| GEBURTSDATUM | 20. September 1830 |
| GEBURTSORT | Steinfeld |
| STERBEDATUM | 19. Juni 1905 |
| STERBEORT | Oberdrauburg |