Friedrich Sixtl (* 14. August 1935 in Steyr; † 6. Januar 2000 in Linz) war ein österreichischer Statistiker und Psychologe.
Nach Matura am Realgymnasium Steyr (1955) und einem Studium der Psychologie an der Universität Wien promovierte Friedrich Sixtl 1962 mit der Arbeit „Neue Experimente zur psychischen Präsenzzeit“ (s. Sixtl 1962a).
Friedrich Sixtl arbeitete dann (1963–1969) am Institut für Mathematik und Statistik der Universität Hamburg, habilitierte sich dort 1966 als Privatdozent für Psychologie (s. Sixtl 1966) und lehrte dort bis 1969. 1970 erhielt er einen Ruf an die Universität Konstanz; er zog es jedoch nach kurzer Zeit dort vor, einem weiteren Ruf in seine Heimat zu folgen, womit er 1971 auf den Lehrstuhl für Angewandte Statistik an der Johannes Kepler Universität Linz berufen wurde. Hier lehrte und wirkte er 30 Jahre bis zu seiner Emeritierung 2000. Unmittelbar nach seiner Emeritierung erlag Friedrich Sixtl einem tödlichen Schlaganfall.
Schwerpunkt seiner Tätigkeit war die Entwicklung von Messmethoden vor allem in der Psychologie (siehe Sixtl 1967, Sixtl 1982), und davon ausgehend die Beschäftigung mit Fragen der Angewandten Statistik in den Sozialwissenschaften generell (siehe Sixtl 1993, Sixtl 1996b).
Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit war Friedrich Sixtl auch im Rahmen seines Hobbys als Skibergsteiger aktiv und wirkte an verschiedenen Skitourenführern für den Raum Oberösterreich mit.
| Personendaten | |
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| NAME | Sixtl, Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Statistiker und Psychologe |
| GEBURTSDATUM | 14. August 1935 |
| GEBURTSORT | Steyr |
| STERBEDATUM | 6. Januar 2000 |
| STERBEORT | Linz |